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Die Google Ökonomie

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Hal Varian hat mehre Bücher über Mikro-€“konomie an der Uni Berkley in Californien geschrieben. Nun ist er der Chef €“konom von Google. Er wa rmit maŸgeblich daran beteiligt das Auktionssystem für Google Adword zu entwickeln. Varian leitet ein Team von ca. 40 Mitarbeitern bei Google.

Ganze Studentengenerationen hat er mit Lehrbücher wie „Grundzüge der Mikroökonomik“ geprägt, oder mit verständlichen Fachbüchern wie dem Bestseller „Information Rules“‚  auf deutsch: „Online zum Erfolg“ brachte er einem breiten Publikum die Gesetze der Internet-Wirtschaft nahe. Bereits 1997 schrieb Varian das Buch, für einen sehr groŸen Teil seiner Leser‚  war es die‚  Bibel der New Economy.

Laut seiner Prognose zu der aktuellen Finanzkrise, wird Google nichts zu befürchten haben. Das Anzeigengeschäft soll weiter gut laufen.

Allerdings leidet schon jetzt der Google Aktien Kurs. Laut der FDT, musste die Google Aktie ein Minus von fast zwölf Prozent verkraften. Die Papiere fielen zum ersten Mal seit zwei Jahren unter die 400-$-Marke.

Dennoch braucht sich Google nicht wirklich sorgen machen. Das Geschäft bleibt eben die Anzeigenvermarktung und nicht die Aktienspekulationen.‚  Aber auch die Anzeigenvermarktung ist nun nicht mehr ganz unumstritten. Datenschutz-Organisationen und die Werbeindustrie sehen die Kooperation mit Yahoo! immer skeptischer und befürchten eine Monopol auf dem Online-Anzeigen-Markt.

Die Kooperation, startet im Oktober in den USA und Kanada. Durch die Zusammenarbeit beherrschen die beiden Internet-Giganten über 80 Prozent des US-Marktes für Suchmaschinenwerbung. Durch den Datenaustausch zwischen Google und Yahoo werde der Nutzer zum“gläsernen Surfer“. Die EU-Wettbewerbskommission prüft auch schon , ob das EU-Kartellrecht berührt wird.

Meine Meinung ist, dass es auch für Google nicht wirklich einfach wird. Immer mehr negativ Meldungen in Verbindung mit Google sind in den Zeitungen zu entdecken, ob es um Google-Street-View geht, oder um diese Kooperation.‚  Google trägt die Crux eines Marktführes, ähnlich wie Microsoft bei den Computer Betriebssystemen.‚  So schnell werden sie dieses Image nicht mehr los werden.

Interessant finde ich wieder mal das Timing diese unterschiedlichen Meldungen. Das Handelsblatt veröffentlicht das Interview mit dem Google Chefökonom, der keine Sorgen hat zur Finanzkrise, Die FDT meldet eine Hiobsbotschaft zur Google Aktie, und Inside Digital veröffentlicht einen Artikel über die Bedenken zur Google/ Yahoo! Kooperation. Alle Meldugne wurden mir heute Google News angezeigt. Was soll nur davon halten?

Bricht langsam die Zeit für einen ganz neuen groŸen Player an?

5 Kommentare

  1. 30. September 2008 um 17:18 — Antworten

    Du sagst „so schnell werden die dieses Image nicht mehr loswerden“.. Stimmt, aber die Leute nutzen Google trotzdem..

    Ich denke da eine Alternative an die Spitze zu bringen wird mehr als eine Menge Geld und Zeit kosten, denke da kann Google sich noch ein ganze Weile zurücklehnen

  2. Baynado
    30. September 2008 um 19:20 — Antworten

    Klar, das selbe sehen wir doch bei Microsoft. Ich werde Google auch weiterhin nutzen, warum nicht, genauso wie ich noch Microsoft XP nutze, aber irgendwann wird bei mir auch der Wechsel kommen. Ich denke schon über einen neuen Apple nach. Habe mir heute noch im Saturn so ein Teil angeschaut.

  3. 1. Oktober 2008 um 11:55 — Antworten

    Du lässt Dich nicht von Linux überzeugen, was 😉

    Ich schätze, das Google eher über kurz als über lang Probleme mit den Wettbewerbshütern der EU bekommen wird, genau wie das Microsoft mit den Explorer und Mediaplayer ging (ich hoffe ich hab das richtig in Erinnerung).

    Mir selbst ist schon manchmal unheimlich zumute was die alles über einen wissen. Dank der Verknüpfung von YouTube und Google Konto, dem Einblick in alle Unterlagen dank Google Docs und GMail, nun die Verknüpfung mit Chrome, der mit Sicherheit auch irgendwann Daten der DesktopSearch nutzen wird… die Wissen soviel über Deine Vorlieben. Wer wei߸ was die dank Analytics noch so alles über einen wissen, auf welchen Websites man sich rumtreibt etc.
    Mich wunderts, das die noch nicht Gravatar gekauft haben, dann hätten Sie noch ne Möglichkeit Online-affinen Bloggern immer schön personalisierte Werbung anzuzeigen…

  4. Pedro74
    13. Oktober 2008 um 16:33 — Antworten

    Welche Strategien verfolgt der Google-Konzern? Eine Empfehlung von mir in der Diskussion ist das Buch „Die Google-Ökonomie“. Interessant für alle, die mal die Zusammenhänge hinter Google Inc. verstehen möchten.

  5. 13. Oktober 2008 um 17:30 — Antworten

    Danke für den Tipp, Pedro74 🙂
    Ich schau e smir gleich mal an.

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