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Microsoft: Windows Azure stiehlt Windows 7 die Show

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Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Microsoft vollzieht den krassesten Strategiewechsel in seiner Firmengeschichte.

Auf der Microsoft Entwicklerkonferenz PDC in Los Angeles, bei der eigentlich Windows 7 vorgestellt werden sollte, stiehlt Windows Azure dem Vista Nachfolger die show. Das Stichword ist Cloud Computing. Der Vorteil hierbei ist, dass die Entwickler keine Zeit mehr verschwenden für die Berechnung der Anwendungsressourcen. Diese werden nämlich von einem Rechennetzwerk im Internet je nach Bedarf zur Verfügung gestellt.

Microsoft hat riesige Summen in den Ausbau in das eigene Rechennetzwerk gesteckt und installiert zwischen 10.000 und 20.000 neue Server im Monat.  Dabei kostet der Aufbau eines Rechenzentrum ca. 500 Millionen Dollar. Zum Vergleich, Facebook hat gerade mal 10000 Server im Einsatz. Das modernste Rechenzentrum soll in Chicago entstehen, hier werden zum ersten mal Servercontainer mit einer Kapazität von 2500 Servern pro Container, eingesetzt.

Die Windows Azure Architecktur soll den Vorteil haben, dass hier die Arbeit für die Entwickler schneller und einfacher gehen soll, als zum Beispiel bei Amazons Cloud Computing Modell, was nur nackte Server anbietet. Auch die Entwicklungsumgebung soll alle Entwicklerplattformen unterstützen, Ob Eclipse OpenSource Framework oder .Net Framework.

Ray Ozzie auf der PDC 2008 über Windows Azure

[youtube x1tqwP74cFQ]

Aber was jetzt nochmal Windows 7? Die größte Neuerung wird die Multitouchfähigkeit sein, die mittlerweile auf Handys State of the Art geworden ist. Nun soll die Multitouch Technologie auch auf den normalen PC Einzug halten mit Windows 7. Hier ein erstes Video:

[youtube _-2ks5N3qT0]

Auch die Marketingabteilung von Microsoft war nicht untätig und hat im Vorfeld der PDC 2008 ein Video auf Youtube veröffentlicht.

[youtube jagcNcqpNC8]

2 Kommentare

  1. Maik
    28. Oktober 2008 um 10:51 — Antworten

    Na super dann hab ich die Fingerabdrücke auch auf meinen Monitor :), will man das???? Oder sitzen wir dann alle mit Handschuhen vor dem Rechner ^^

  2. 28. Oktober 2008 um 11:50 — Antworten

    Das mit den Fingerabdrücken ist gar nicht mal so abwegig. Du hast sogar schon eine perfekte Lösung gegeben. Es wäre doch klasse, wenn man das ganz noch mit speziellen Handschuhen erweitern könnte, die auch noch ein haptisches Feedback liefern. Also Handschuhe die den Druck oder bestimmte Oberflächen simulieren können.

    Das zusammen wäre echt genial. 🙂

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