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Google Knol nun auch in deutsch

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Eine deutsche Version der Wissensplattform Knol hat die Suchmaschine Google heute gestartet. Die Benutzeroberfläche und Hilfetexte sind in deutscher Sprache, somit können Deutsche diese Plattfrom besser nutze.

Unter knol.google.com könnendie Nutzer wie bei der Wikipedia nach Artikeln suchen oder selber Texte zu eigenen Themen schreiben.Damit man selber Artikel in Knol veröffentlichen kann, ist es erforderlich sich dort zu registrieren.

Ich frage mich , warum man bei Google nun eine Gegenveranstaltung zur Wikipedia startet? Habt ihr vielleicht eine Idee, warum die jetzt ihr eigenes Artikelverzeichnis starten?

3 Kommentare

  1. Carsten
    31. Oktober 2008 um 11:00 — Antworten

    Wenn man die „Informationsweltherrschaft“ anstrebt kann man doch nicht zulassen, das andere noch irgendwo ein Monopol haben 😉

  2. Dirk
    10. November 2008 um 07:08 — Antworten

    Naja, Knol war kurz im Gespräch und ist jetzt erstmal wieder in der Versenkung verschwunden. Der Einschlag lässt noch auf sich warten. Ich an Googles Stelle würde wohl versuchen mir die Wikimedia Foundation irgendwie einzuverleiben, oder ist das wegen der Lizenzen (GNU) schwierig? Ich glaube Google stellt für Wikipedia auch Server zur Verfügung, damit hätte man doch schon einen Fuß in der Tür und könnte das Wikipedia-Projekt in zunehmende Abhängigkeit bringen.
    Ich würde es vorziehen, wenn Knol kein Erfolg wird. Auch wenn mich die Blockwart-Mentalität der Wikipedia-Administratoren ziemlich nervt, so ist es doch eine sehr hilfreiche Referenz, komplett kostenlos und relativ neutral. Gerade die Neutralität will ich bei Google mal im Raum stehen lassen. Eine Firma verfolgt immer kommerzielle Interessen und die Machtkonzentration in allen Teilen der Informationsgesellschaft bei einer einzigen Firma wie Google wird mir langsam unheimlich.

  3. Jörg Fischer
    1. Februar 2009 um 17:14 — Antworten

    Auf wikipedia stehen alle Artikel unter der GFDL. In meinen einfachen Worten gesagt: Diese Lizenz sorgt dafür, daß wir alle die gleichen Rechte an den Artikeln haben, und (genauso wichtig) daß das auch so bleibt. Bei knol sieht das anders aus.

    Einerseits zielt Google mit knol auf Expertenwissen (Fachartikel), während wir (die Gesellschaft) bei wikipedia alle mitmachen dürfen. Experte steht für eine höhere Wissens-Autorität. Andererseits findet man in den „Terms of use“ (http://knol.google.com/k/-/-/si57lahl1w25/12#) die Antwort nach dem „Warum macht Google das?“.

    Man lasse sich nicht von Abschnitt 5 und Sätzen wie „Google claims no ownership or control over any content submitted …“ täuschen – das ist reine Prosa, denn Eigentümer gibt es im copyright bzw. Urheberrecht ohnehin nicht (da gibt es Urheber bzw. author). Die entscheidenden Teile sind die Abschnitte 6, 7 und besonders nochmal 8. Dort gewährt der Autor des Artikels durch bloßes Veröffentlichen auf knol Google alle Rechte die Google braucht, und zwar ohne daß Google etwa dazu verpflichted wäre, uns (der Gesellschaft) die gleichen Rechte zu gewähren.

    D.h., wir sind dann nicht mehr wie bei der GFDL alle gleich, sondern Google ist in einer (bzw. in der) Sonderrolle. Google hat die Hoheit über das Fachwissen der Welt, samt der Erlaubnis, dieses zu Geld zu machen.

    Ãœbrigens, soweit ich weiß, ist es nicht Google, der/die an wikipedia irgendetwas spenden würde oder Serverkapazitäten bereit stellen würde, sondern Yahoo. (http://wikimediafoundation.org/wiki/Benefactors)

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