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Trendwende bei Google

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Die Suchmaschine Google denkt über klassische Eigenwerbekonzepte nach. Eine Trendwende bei Google?

Die Firma wurde durch Mundpropaganda und Kooperationen groß. Das Wall Street Journal berichtet, das in den vergangenen Monaten innerhalb des Konzerns Diskussionen über die bisherige Ablehnung gegenüber bezahlter Werbung für Google statt gefunden haben. Gründe für das Umdeneken sind die schwachen Zuwächse und neue Produkte wie das Google-Handy , die sich immer weiter vom Kerngeschäft entfernen. Diese sollen dann über klassische TV-Werbung angekurbelt werden.

Werden wir demnächst Google TV-Spots für die Suche im Fernsehen sehen? Für die Suche allein, wäre es reine Geldverschwendung. Im Prinzip kennt so gut wie jeder Google und verbindet damit die suchmashcine, bei anderen Produkten könnte es doch der Markenbekanntheit nützen. [Via ]

Die große Gefahr für Google ist, dass sie durch klassische Werbekampagnen ihr Image als junge und hippe Firma verlieren und nur ein Großkonzern unter den vielen anderen sind. Auf der anderen seite bietet Google so viele dienste an die kaum bekannt sind, allein in meinem Bekanntenkreis gibt es noch sehr viele Leute, die Google Mail gar nicht kannten. Das könnte sich durch klassische Werbekapagnen ändern.

Wie steht ihr dazu? Sollte Google auch ganz klassische werben mit Printanzeigen, Radio- und TV-Spots?

7 Kommentare

  1. Gerd
    6. Oktober 2008 um 15:48 — Antworten

    „Die gro߸e Gefahr für Google ist, dass sie durch klassische Werbekampagnen ihr Image als junge und hippe Firma verliere,n und nur ein Gro߸konzern unter den vielen anderen sind.“

    Wo siehst du hier ein Problem für Google?

  2. 6. Oktober 2008 um 15:56 — Antworten

    Naja, bisher wird Google als die „irgendwie andere Firma“ wahrgenommen. Wenn die jetzt anfangen die Leute mit klassischer Werbung zu beackern, ist das nicht mehr so, wiel sie wie die anderen Firmen auch Werbung für sich machen. Zumindest meine Meinung.

  3. 6. Oktober 2008 um 17:09 — Antworten

    Den Spot nicht im TV zeigen, sondern auf der Google-Startseite.

  4. 6. Oktober 2008 um 17:19 — Antworten

    Hehe, das würde zumindest die Sinnlosigkeit eines solchen Unterfangens zeigen. 😀

  5. 6. Oktober 2008 um 17:42 — Antworten

    Tja, wirkt irgendwie wie Ansatz 328 um endlich vom Kerngeschäft loszukommen. Und ich kann mir sogar vorstellen das Google mit selbst auferlegten Traditionen bricht, sollte der amerikanische Markt wirklich in eine Rezession rutschen. Schlie߸lich sparen Firmen oft als erstes an Werbung, was wiederum ein sehr gro߸es Problem für Google werden könnte. Und sollten tatsächlich Umsatzrückgänge oder so gar Gewinnminderungen eintreten, wird Google alle „Moral“ über Bord werfen… Aber das ist ein sehr hypothetischer Ansatz, Tatsache ist jedoch das wohl Google selbst am besten wei߸ wie verletzlich ihr Geschäftsmodell ist.

  6. Baynado
    6. Oktober 2008 um 19:17 — Antworten

    Da hast Du recht. Das Geschäftsmodell von Google ist nicht gerade stabil. Sicherlich sind sie Marktführer im Suchmaschinenmarketing, aber das alleine ist keine solide Basis für die Zukunft. Ich würde mir wünschen, dass sie sich mehr auf dem Feld der Erneuerbaren Energien einsetzen.

  7. Bachlauf
    7. Oktober 2008 um 17:45 — Antworten

    Hatte nicht Google noch bis im August das Google Pack stark beworben? Das war doch schon ein klassisches Eigenwerbekonzept. Der einizge Unterschied den ich da ausmachen kann, ist dass „Do not be evil“ dem User gleich 15 Programme unterschieben wollte statt nur dem einen was der haben wollte … ich denk der Weg war aber eigentlich gut und richtig – nur finanziell muss es ja ein Disaster gewesen sein, wenn das wieder eingestellt wurde.

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