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Frohe Ostern und Glück auf!

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Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Osterfest. Ich verbringe wieder meinen Urlaub im Osterzgebirge. Letzens habe ich euch von den billigen Tschechensprit und der herrlichen Landschaft, berichtet.

Baynado vor dem ErzbergwerkDieses mal habe ich mich in die Tiefen der Bergmannswelt gewagt. Wie der Name der Region schon vermuten lässt, wurde im Osterzgebirge bis vor der Wende, der Abbau von wichtigen Erzen betrieben. Darunter Zinnerze, Wolram und Zinnwaldit (Lithiumglimmer).

Zum Ostersonntag bin ich dann in den „Tiefer-Bünau-Stollen“ gefahren, einem Bergwerksmuseum, welches obendrein auch Barrierefrei für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Schon Johann Wolfgang von Goethe soll 1813 in diesem Bergwerk gewesen sein und mineralogische Studien betrieben haben.

Stollen EingangDer Stollen wurde im Jahre 1686 begonnen. Dieser Stollen ist die wichtigste Lebensader für die vielen kleinen Gruben und den Zinnwalder Bergbau gewesen. Er bewirkte die Entwässerung der Lagerstätte, war Fahr- und Förderweg und lieferte weitere Ansatzpunkte für die Erzgewinnung.

Während des Rundgangs habe ich interessantes zur jahrhundertealten und wechselvollen Geschichte des Ortes erfahren. Eindrucksvolle Schauorte zu den verschiedenen Erzvorkommen wurden mir sachkundig erklärt. Ein Höhepunkt war der Besuch der „Reichtroster Weitung“. Leider war der Bergsee im innern des Bergwerkes trocken gelegt. 🙁

Dafür konnten wir der faszinierenden Akkustik in der Weitung, lauschen. Gelegentlich finden hier sogar Konzerte statt.

Baynado vor dem unterirdischen GrenzübergangDer abschließende Höhepunkt der Führung war, der Besuch des unterirdischen Grenzübergangs von der BRD und der Tschechischen Republik. Ideall zum Zigarretenschmuggeln, habe ich mir gedacht. Sowas ist schon außergewöhnlich, ein unterirdischer Grenzübergang ohne Grenzposten!!!

Mir hat der Besuch im Bergwerk sehr gut gefallen. Ich kann jedem Besucher der Gegend nur wärmstens empfehlen auch das Bergwerk mit in die Ausflugsplanung auf zu nehmen. Führungen finden jeden Tag, ausser Montags, in den Zeiten von 10 bis 15 Uhr, statt. Die Besichtigung dauert ca. 1,5 Stunden und ist 2,8 Km lang.

Weitere Schnappschüsse aus dem Erzbergwerk:

Baynado vor der Lore

Der unterirdischen Grenzübergang

Hier eine Karte von dem Stollensystem. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Schmuggler ähnlich gute Karten von den vielen Gängen haben.

Stollenkarte ideal für Schmuggler!

Es ist möglich unterirdisch gute Partys im Bergwerkmuseum zu feiern. Viele Weihnachtsfeiern finden hier statt. Bis zu 80 Personen können hier vor den Toren der Hölle feiern. 😉

Party unter Erde!

Alle Bilder findet ihr als Diashow hier. Frohe Ostern!

Wieter Infos gibt er hier: http://www.besucherbergwerk-zinnwald.de/

5 Kommentare

  1. Mike
    24. März 2008 um 00:51 — Antworten

    hey schaut ineterssant aus, hattest sicher spaß, gibt es für kinder dort gewisse auflagen (größe, alter)?

  2. 24. März 2008 um 09:17 — Antworten

    Also Auflagen für Kinder sind mir nicht bekannt. Ich würde nur nicht mit Kleinkinder dort hingehen. Ansonsten haben Zwerge bis zu einer Größe von 1,55 m klar einen Vorteil. Streckenweise war es doch schon sehr niedrig und man hörte regelmäßig das geschepper eines Schutzhelms, der irgendwo gegen ratschte.

  3. Jasmin
    24. März 2008 um 17:22 — Antworten

    Sogar Parties? Richtig geile Location. Wie tief gehts das denn da?

  4. Baynado
    24. März 2008 um 21:32 — Antworten

    Ist schwierig zu beantworten, weil wir nicht in einem Aufzug hinunter gefahren sind, sondern an der Seite des Berges einfach hineinmarschiert sind. Wir sind ca. 500 -700 Meter in den Berg hineingegangen. Insgesamt haben wir 2,8 Km zu Fuß im Rundgang zurückgelegt.

  5. 26. März 2008 um 11:03 — Antworten

    Bin zurück, hoffe habt ein nettes Osterfest verbracht, Energie getankt, damit noch viel neues von Euch kommt. Gute Artikel, sehr gut zu lesen;-)

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