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Google alleine funktioniert nicht

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Oder warum SEO alleine es nicht bringt. Eine Pseudo-Studie von der „kleinen Zeitung“ über den nutzen von guten Positionen im Google gemacht. Mit der Hilfe von Google Analytics haben sie verfolgt verfolgt, wie die Nutzer im Web zur Online Auktion der kleinen Zeitung gekommen sind.

Auch wenn das Ergbnis für die Zeitung verblüffend gewesen war, zeugt es doch nur von einer schlechten Keyword Recherche und ich behaupte mal von einer schlechten Optimierung. Letzteres kann ich natürlich nicht wirklich belegen, da hier die Angaben der kleinen Zeitung im Artikel fehlen.

So schreibt die Zeitung:“…Agenturen haben sich darauf spezialisiert Unternehmen mit kleinen Kniffen ganz nach oben zu bringen, wenn jemand danach sucht. Ja, wenn! Und wonach eigentlich? Ohne philosophisch klingen zu wollen: Wer das „Gesuchte“ nicht kennt, sucht nicht wirklich danach. Bekanntheit ist der Schlüssel. Und die erreicht man durch klassische Werbung….

Naja ganz falsch ist es ja nicht. Kein Mensch wird nach „gay monkey porn“ suchen, wenn man dafür keine Werbung macht. 🙂

Im weiteren Verlauf heißt es: „Unsere Case Study zur 8. Online Auktion belegt diese „These“. Interessanteste Erkenntnis: Rund 10 Prozent der Besucher auf der Auktionsplattform haben über Google dorthin gefunden. Und jetzt raten Sie mal, was Suchbegriff Nummer eins war. Richtig: kleine zeitung auktion, direkt gefolgt von www.kleinezeitung.at/auktion und kleine zeitung.

Die Redakteure schließen nun, dass die Menschen nicht Google um Rat gefragt haben, sondern ihr Ziel schon bereits vorher kannten. Google soll also nicht die Aufmerksamkeit generiert haben, sondern die klassische Bewerbung im Vorfeld der Auktion.
Das mag auch stimmen in diesem Versuch, allerdings werden sie nie erfahren, wie viel mehr Besucher man bekommt, wenn man SEO richtig betreibt. Schlimm finde ich nur, mit welchen Milchmädchenrechnungen man hier den unbedarften Leser verarscht. Der Schluss ist zwar nicht verkehrt, Markenaufbau und Aufmerksamkeit für ein Produkt kommt ohne klassische Werbung nicht aus. Dennoch hinkt der Vergleich.

So werden keine Angaben in dieser Pseudo-Studie gemacht, auf welches Keyword man überhaupt versucht hat zu punkten. Es fehlt die Vergleichsbasis. Natürlich nutzen die Leute Google auch zur Navigation, ich kann es selber zwar nicht wirklich verstehen, warum sie es tun, aber sie tun es trotzdem. Das alleine ist doch nichts neues oder verblüffendes.

Mein Fazit ist, ein schlechter Artikel mit wahren Kern, weil die Botschaft dennoch nicht so verkehrt ist, habe ich euch ein kleines Video herausgesucht, das mir spontan zu dem Thema Markenaufbau und Internet eingefallen ist. Das Video war Bestanteil eines Vortrages, den der Mediadonis auf der Affiliate-Tactixx in München gehalten hat.

Bob Rains on how to become a Super Affiliate

[youtube 4IVIMK9ZgrA]

Zum Artikel der kleinen Zeitung

Welche Erfahrungen habt ihr mit Offline-Werbung? Welche Effekte könnt ihr feststellen, wenn ihr offline eine Kampagne gestartet habt? Habt ihr auch ähnliches feststellen können?

4 Kommentare

  1. 30. September 2008 um 14:53 — Antworten

    Ganz meine Meinung, Steffen.

  2. 30. September 2008 um 14:38 — Antworten

    Zitat Artikel:..wie User im Web zur Online Auktion gefunden haben. Das Ergebnis war verblüffend.

    es ist halt auch schwer, die Internetseite noch suchmaschinenunfreundlicher zu gestalten als die kleine Zeitung. Bevor ich da Studien aufstelle, sollte ich erstmal (wenigstens) nachlesen von was ich rede. 😉

    Ãœber wirklich relevenate Offline-Marketingmaßnahmen kann ich jetzt (für meinen Blog) nicht sprechen. Offline ist ja meist auch kostenintensiver. Für Blogs also eher schwer umzusetzen. Ich glaube für Blogs gehts auch erstmal ohne Offline-Marketing.

    Bei größeren Projekten ist es dann erforderlich Offline und Online Marketing aufeinander abzustimmen. Es ist natürlich hier wichtig, den Bezug zum Online Medium herzustellen.

    negatives Beispiel: Toiletten auf Autobahnraststätten kennt ja jeder. Da habe ich schon öfter Werbung für Internetseiten gesehen.

    positives Beispiel: Werbung für PC Spiele vor Vorlesungsräumen an der Uni.

    Umso besser das offline Werben mit dem online Handeln verknüpft ist, umso höher ist auch der Rücklauf.

  3. 30. September 2008 um 20:37 — Antworten

    Das kommt davon, wenn Pressemedien themenfremd irgendwelche Tests resp. Untersuchungen starten. Die heutzutage schlechte Methodik der meisten Journalisten wird dann um so deutlicher, je weniger Ahnung von der Materie besteht.

    Was Offline-Aktionen angeht: Ich glaube nicht, daß sich hier irgendein Blogger meldet, der damit Erfahrung hätte 🙂

  4. 9. Oktober 2008 um 01:15 — Antworten

    hab noch keine offline werbung geschaltet für domains und kann dazu auch nicht viel sagen.
    Versuch wärs wert

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