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Vint Cerf: Das Internet wird mobil und Intelligent

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Im nächsten Jahrzent sollen 70 % über der Bevölkerungen einen mobilen oder festen Internetzugang besitzen.

Die Datneübertragungsgeschwindikeit wird dabei zunehmen. „Wir können mit Zuversicht voraussagen, dass mobile Geräte zu einer bedeutenden Komponente des Internets werden. Das gilt ebenso für jegliche Art von Vorrichtungen und Sensoren. Viele der Inhalte und Informationen des Internets, ob über einen mobilen oder festen Zugang abrufbar, werden sowohl geographische als auch logistische Standortfragen beantworten können. Wenn Sie beispielsweise ein Hotelzimmer betreten, wird Ihr Mobilgerät zeitgleich die exakte Information zu dem Standort und der Zimmernummer erhalten. Wenn Sie den Laptop einschalten, wird er diese Information ebenfalls empfangen „entweder durch Ihr Mobilgerät oder durch das Zimmer selbst!“, sagt der Chief Internet Evangelist von Google Vint Cerf.

Auch die Art und Weise, wie wir Videos konsumieren wird sich durch das Internet verändern. „Während das Video heute noch überwiegend in der zeitlich programmierbaren Standard-Ausführung vorliegt, wird es in Zukunft zu einem interaktiven Medium heranreifen, bei dem die Auswahl bezogen auf Inhalt und Werbung maßgeblich vom Verbraucher bestimmt wird. Durch die Produktpositionierung erhalten die Nutzer die Möglichkeit, eigene Interessengebiete auf den vorhandenen Sichtfeldern anzuklicken, um mehr Informationen zu erhalten“, beschreibt Vint Cerf.

Auch alltätglich Dinge, wie zum Beispiel Waschmittelkartons werden mit dem Internet kommunizieren. Das Zeitalter automatischer Blogs bricht heran. „Wissenschaftliche Messungen und Experimentier-Ergebnisse werden gebloggt und automatisch in allgemeine Datenarchive eingetragen, um die Verbreitung, das Austauschen und die Wiederherstellung der Experimentier-Ergebnisse zu ermöglichen. Man kann sich sogar vorstellen, dass wissenschaftliche Instrumente in der Lage sein werden, ihre eigenen Datenblogs zu generieren“, denkt Cerf.[via]

Momentmal, ich dachte immer Unique Content ist King? Auto-Blogs gibt auch schon jetzt und werden von Google gar nicht gern gesehen. Jetzt soll sich das also ändern?

Im Prinzip gab es diese Vorstellungen von der vernetzten Wohnung schon vor Jahren. Cerf hat recht, wenn er behauptet, dass das mobile Netz immer wichtiger wird. Vorboten sind das iPhone und das Google Handy. Diese neuen Geräte machen das Web für Handys bedinbar. Ich selber habe noch ein älteres Handy, das zwar auch ins Netz gehen kann, aber vom Bedienungskomfort unterirdisch ist. Noch dieses Jahr werde ich mir eines dieser schicken neuen Geräte auch zulegen.

Hast Du schon ein iPhone oder nutzt das Internet mobil?

4 Kommentare

  1. 15. Oktober 2008 um 13:49 — Antworten

    Möchte fast sagen, dass ich meine private Internetnutzung zu 80% mit dem iPhone betreibe.. Mails schreiben, RSS Feeds lesen, surfen und chatten, das alles geht prima mit dem Telefon, und ich muss nicht jedesmal den PC hochfahren..

    Einzig das Bloggen ist noch geteilt. Kurze Einträge gehen prima mit dem iPhone, längere Texte sind dann aber doch zu anstrengend.

    Zumindestens bei mir hat sich die Nutzung komplett verschoben, hatte vorher einen XDA, der konnte auch ins Internet, aber das war mir zu umständlich.. Jetzt mit den neuen Geräten ist das angenehm und einfach geworden, deshalb steigt auch meine Nutzung sehr stark an

  2. Baynado
    15. Oktober 2008 um 14:29 — Antworten

    Das klingt logisch. Mein jetziges Handy könnte zwar auch ins netz gehen, mir ist aber das Display zu klein und die Handhabung zu mies. Das wird sich hoffentlich bald ändern.

    Das mobile Web biete neue Möglichkeiten, so könnte man z.B. als pasionierter Flomarktgänger Schnäppchen suchen und gleich im Netz nachschauen, ob man über ebay einen guten Preis bekommt.

    Habe mal ne Zeitlang alte Bücher gekauft und zu einem höheren Preis bei ebay verkauft. Leider waren da auch einige Fehlgriffe mit dabei. Das könnte sich dann ändern. 😉

  3. 15. Oktober 2008 um 14:46 — Antworten

    Also ich stimme auf jeden Fall voll und ganz zu, dass die Entwicklung in Richtung mobiles Web geht. Nicht nur Handys wie das iPhone zeigen dies, auch eine starke Entwicklung der Web-Applications. Vieles wird schon jetzt nur noch im Netz organisiert, gespeichert, besprochen. Wenn dies nun auch noch auf mobilen Geräten gut und einfach verfügbar wird, ist es nur eine Frage der Zeit bis es jeder hat. Was anfangs schweineteuer ist, wird später spottbillig und jeder hat’s.

    Ich persönlich plage mich noch mit einem alten k750i rum. Surfen mit Opera Mobile geht zwar, aber der Spaß bleibt bei der Bedienung, Schnelligkeit und Auflösung auf der Strecke. Mehr als mal nen Tweed loswerden ist da nicht drin.

    Es wäre doch aber vielleicht auch sehr interessant eines dieser tollen neuen NetBooks mit einer Schnittstelle für die SIM Karte zu versorgen. Internet mit UMTS immer und überall und man hat eine volle, wenn auch kleine, Tastatur.

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