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Bist Du ein Super Beeinflusser?

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Die Marketing-Kommunikations Agentur UniversalMcCann hat einen Report über Super Beeinflusser im Internet veröffentlicht. Ich habe den Artikel auf http://www.readwriteweb.com/ gefunden und nach besten Wissen und Gewissen für euch übersetzt.

Der Bericht von Universal McCann beschreibt den Aufstieg „einer neuen Generation von Super-Beeinflussern“, die erst durch die Social Medias entstehen konnten.

Die Frage ist,‚  wann haben wir vertrauen zu Fremden? Wie wird das Internet‚  uns alle in Beeinflusser verwandeln, in der Annahme, dass die Beeinflussung z.B. auf Kaufentscheidungen, sich wandelt von den Mainstream-Medien hinzu der‚  Peer-to-Peer-Beinflussung im Netz.‚  Trotz‚  McCann‚´s Schlussfolgerung über einer „Demokratisierung der Beeinflussung“, sind doch nicht alle einflussreichen identisch. Es gibt „Super Beeinflusser„, die extrem starken Nutzer der Social Medias, insbesondere im Hinblick auf die Schaffung von Inhalten z.B.‚  Bist Du einer dieser Menschen? Schauen wir mal nach, was die Merkmale sind …

Die Befragung wurde mit 17000 aktiven Internet-Nutzern in 29 Ländern duchgeführt, laut McCann.

Wer sind die Super Beeinflusser?

Super Beeinflusser nutzen sehr intensiv die Social Medias, ihr Profil ist dem eines „early adopters“ sehr ähnlich. Sie probieren neue Produkte aus, sind risikofreudig und teilen ihre Meinung mit Freunden.

Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht nur um Nutzer aus dem Techbereich handelt. Der Bericht listet eine Reihe von unterschiedlichen Kategorien, in denen man sicher sein kann, auch ein Super Beeinflusser zu sein:

Es ist normal geworden,‚  Menschen über eine Reihe von diesen Kategorien zu beeinflussen. Der Höhepunkt des Einfluss liegt bei 12-14 Kategorien, viel höher als‚  vor dem Web möglich war.

Allerdings ist es nicht überraschend zu erfahren, dass die so genannten Super-Beeinflusser „eher männlich, zwischen 25-34 Jahren und mittlere bis höhere senior Büroangestellte, sind.“ Sie sind auch eher gut ausgebildet und haben eienen Hochschulabschluss. Schlüsselfaktoren für die Verbreitung des eigenen Einflusses sind, eine gute allgemein Bildung, Intelligenz, sehr gute Kenntisse über das Internet und dem Computer.

Natürlich hoffen wir (RWW), dass im Laufe der Zeit die Super Beeinflusser eine breitere Vertretung in der Bevölkerung einnehmen.

Sie beschäftigen sich mit mehren Themen im Web, wie die folgende Tabelle zeigt. Grundsätzlich bloggen sie eine Menge, nutzen sozialer Netzwerke, Fotos und Videos, und so weiter:

Einflussfaktoren auch in der realen Welt

McCann stellt fest, dass die Super Beeinflusser, Auswirkungen auf das Mainstream-Leben haben. Vielleicht ist die Behauptung‚  ein wenig zu kühn, dass‚  die Nominierung von Barrack Obama in der demokratischen Partei zur hälfte auf das Konto der super Beeinflusser geht. Der Bericht stellt fest, dass sie in der Tat dies erreicht haben‚  sollen durch‚  Blogging, Twittern, Social Networking uns so Druck auf die Mainstream Medien ausübten.

Wir (RWW) sind nicht so sicher, dass Twittern für Obama bei Nominierung half. Wir (RWW) sind alle Fans von Twitter hier, aber es ist immer noch sehr kleine Nische. Die Tatsache, dass RWW Ed‚´s FriendFeed mehr Abonnenten hat als Obama, lässt Rückschlüsse über die Verwendung in der realen Welt schlieŸen. fwiw Marshall Kirkpatrick ist top RWW Schriftsteller in den Rankings, bei # 24.

Wir (RWW) freuen uns, beachtet jedoch, dass nach Seite 10 des Berichts, Super Beeinflusser wahrscheinlich auch ReadWriteWeb lesen 😉

SchlieŸlich sind Super Beeinflusser ein weltweites Phenonomen, nach McCann, aber „es gibt eine klare Richtung hinzu den aufstrebenden Internet-Märkten in Lateinamerika und im Asien-Pazifik-Raum.“ Brasilien hat die höchste Rate von Super-Beeinflussern, mit 24% der aktiven Internet-Nutzer in die Super-Beeinflusser Kategorie. Sie werden gefolgt von Indien, Mexiko und Pakistan.

McCann empfiehlt, dass alle Marken‚  reagieren müssen, um den Einfluss der Wirtschaft – immer offener, transparenter und aktiver in den‚  Social Medias zu gestalten.

Aus dem Englischen von: http://www.readwriteweb.com/archives/super_influencer.php

Mein Fazit:

Der Bericht zeigt mir wie ernst man die Social Medias und ihre Nutzer in den USA und in den Rest der Welt nimmt. Ich habe manchmal den Eindruck, das nur hier in good old Germany die Zeit und der Fortschritt an uns vorbei rast. Wenn ich mir das Gezänk zwischen Bloggern und Journalisten so anschaue wird mir schlecht.

Die Welt zeigt, dass es auch anders geht. Ich schaue regelmäßig CNN, dort wird regelmäßig auch aus der Blogosphäre berichtet. Gerade bei heißen Themen, lässt man auch die Blogger zu Wort kommen. Hier zu Lande Pflegen wir eine deutsche pseudo Blogger-Chartliste, die ihrerseits ein ähnlich elitäres Verhalten zeigt, wie die Mainstream Medien.

Anscheinend fühlen sich die die Deutschen zu gut informiert, oder die Medienhäuser scheuen den Dialog, aus Angst vor weiteren Konkurrenten. Schließlich hat das böse Internet ihre Auflagen schon jetzt geschmälert.

5 Kommentare

  1. 25. September 2008 um 00:56 — Antworten

    Ich versuch dich jetzt mal super zu beeinflussen, indem ich dir sage, dass die Lücke zwischen Super und Beeinflusser ein sogenanntes Deppen-Leerzeichen ist, weil Super-Beeinflusser mit Bindestrich geschrieben wird. Aber worum gehts eigentlich in deinem Artikel? Gleich mal lesen… 😉

  2. Baynado
    25. September 2008 um 10:38 — Antworten

    Im Prinzip geht es um Menschen, wie Du und ich, um Blogger und sehr aktive Menschen im Web 2.0 und wie sie Einfluss auf das normale Leben nehmen. Die Studie ist allerdings sehr auf die USA begrenzt, dort ist das Thema Web 2.0 viel stärker in den Medien Präsent.

    Man muss eben bedenken, dass die USA einen nicht so heterogenen Medien Markt haben wie Deutschland. Dort nutzt man die Blogosphäre als kostenlosen Themenlieferant und spart an der eigenen journalistischen Tätigkeit.

  3. 25. September 2008 um 11:56 — Antworten

    @Stefan
    Ich bin zwar eher eine Grammatik-Niete, aber – oder genau deshalb – habe ich mal einen Bekannten gefragt (ein Deutschlehrer!) wie es sich denn mit dem Wort Online-Marketing verhält. Ob man es wie ich gerade mit Bindestrich schreibt, auseinander aber ohne Bindestrich, oder zusammen und er sagte mir das es nach der neuen Deutschen Rechtschreibung egal wäre…

  4. Pierre Markuse
    25. September 2008 um 17:09 — Antworten

    Es mag erlaubt sein, aber nicht egal. Mir ist es auch erlaubt nur noch in rosafarbenem Ballettdress rumzulaufen, mache ich aber trotzdem nicht, sieht nämlich scheiße aus.

    Übrigens kann man Onlinemarketing durchaus zusammenschreiben, erlaubt ist die Variation mit dem Bindestrich aber wohl auch. Allerdings ist die Version mit Leerzeichen falsch.

    Ich finde Onlinemarketing auch viel schöner als Online-Marketing oder Online Marketing.

  5. 25. September 2008 um 18:02 — Antworten

    Mir ist es egal, solange der Sinn rüberkommt.

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