Neue Plattformen erschließen: Per SEO zu anderen Ufern

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Online Marketing ist und bleibt eines der mächtigsten Werbewerkzeuge überhaupt. Im Internet findet sich die gesamte Welt ein, von Alaska bis Zimbabwe, darunter natürlich jegliche Art von Zielgruppe, auf direktem Weg erreichbar. Es lohnt sich, den Blick weit schweifen zu lassen, um neue Ufer für sich zu erobern, denn das World Wide Web besteht aus viel mehr als nur ein paar Plattformen. Facebook habt ihr wahrscheinlich schon für euch erobert, wie wäre es nun mit Twitch oder TikTok?

Werbung streuen, um mehr Nutzer zu erreichen

Facebook altert, weil die jungen Leute sich immer häufiger woanders tummeln. Aber auch die Älteren zieht es in Teilen weg, denn die Auswahl im Internet ist groß und nicht jeder gibt sich damit zufrieden, auf ein und derselben Stelle Wurzeln zu schlagen. So wie sich die User im Netz ausbreiten, solltet ihr auch eure Werbung streuen: Bleibt nicht auf das fixiert, was ihr seit Jahren kennt, sondern schaut mal durchs Fernglas hinüber zu anderen Plattformen mit dem Ziel, neue Marketingreiche zu erobern. Das kann ich jedem empfehlen, der für sein Geschäft noch Expansionsmöglichkeiten sieht und sich nicht einfach zurücklehnen will, um die bereits geernteten Früchte zu genießen.

Auf TikTok ist das Publikum besonders jung, ein Großteil der Nutzer erwartet demnächst noch seinen 23. Geburtstag. Das Marketing-Potenzial ist entsprechend groß, solange es sich bei euren Produkten nicht unbedingt um Gebissreiniger oder Treppenlifte handelt. Weltweit kommt das Portal auf über 800 Millionen User, zumindest war das im Jahr 2020 noch so. Damit erreicht Tiktok den 9. Platz unter den meistgenutzten internationalen sozialen Netzwerken. Sogar Pinterest, LinkedIn, Snapchat und Twitter bleiben dahinter zurück! Spätestens jetzt ahnt ihr, was für eine Goldgrube das ist, jung, dynamisch und riesengroß. TikTok-Anzeigen zu erstellen ist nicht schwieriger als auf Facebook zu inserieren. Ihr müsst aber aufpassen, dass ihr den Ton dieser speziellen Zielgruppe trefft. Setzt euch vielleicht dafür mit einem „Experten“ dieser Alterskohorte zusammen, so geht weniger schief.

Spezifisches Targeting auf Twitch als Weg zum Erfolg?

Hier ist längst klar: Neue und alte Plattformen bestechen besonders durch ihre Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen. So finden sich auf Twitch überwiegend Gamer, vor allem junge Männer – entsprechend ist über SEO ein sehr spezifisches Targeting über auf bestimmte User-Untergruppen möglich. In den letzten Jahren hat sich auf diesem Portal zum Beispiel die Poker-Szene ausgebreitet: Zahlreiche Streams servieren den Freunden des Kartenspiels immer wieder neue Spannung und Inspirationen; die Zuschauer dürfen die Protagonisten dabei beobachten, wie sie im Spiel ihre besten Poker Hände beweisen. Das Publikum kann zwar nicht am Poker teilnehmen, doch offensichtlich besitzt auch das Zuschauen einen gewissen Unterhaltungswert. Und genau da kommt ihr mit euren Werbeanzeigen ins Spiel, gesetzt den Fall, euer Thema lässt sich gut mit Kartenspielen verknüpfen. Falls nicht: Auf Twitch gibt es noch viel mehr zu sehen, schaut euch einfach mal um.

Werbung schalten, um fähige Mitarbeiter zu ernten

Das deutsche Business-Netzwerk konnte bis jetzt hervorragend gegen den übermächtigen Konkurrenten Facebook bestehen. Aktuell tummeln sich dort ungefähr 19 Millionen Mitglieder aus der DACH-Region. Hier dreht sich alles um Beruf, Business und Karriere, aus diesem Grund sind überproportional viele Selbstständige, aber auch gut ausgebildete Angestellte anzutreffen. Social Media Advertising lohnt sich auf Xing besonders dann, wenn ihr neue fähige Mitarbeiter braucht und euer Unternehmen in entsprechenden Kreisen bekanntmachen möchtet. So sprecht ihr einen Haufen potenzieller Bewerber direkt an und müsst nur noch warten, bis die entsprechenden Leute sich melden. Allerdings müsst ihr euch dafür natürlich so interessant wie möglich darstellen, ohne zu tief in die Trickkiste zu greifen. Ehrlichkeit ist mindestens ebenso gefragt wie ein interessantes, selbstsicheres Auftreten. Nicht zu vergessen: Mit ausgeklügeltem SEO kommt ihr auch hier am besten voran.

Youtube als Klassiker unter den Werbeplattformen

Zum Schluss möchte ich noch einen altbekannten Klassiker ins Spiel bringen, weil ich immer wieder feststelle, dass manche diese Möglichkeit vergessen oder nicht ernst genug nehmen. Youtube ist und bleibt der Platzhirsch der Videoportale mit einem enorm breit gefächerten Pool verschiedenster Zielgruppen. TrueView-Ads sind hier besonders beliebt, sie erscheinen vor den Videos und lassen sich von den Betrachtern wegklicken. Nur wenn ein User mehr als 30 Minuten lang hinschaut, wird für den Werbetreibenden eine Gebühr fällig. Spots, die kürzer dauern, müssen bis zum Ende laufen. Wenn ihr Shopping Cards bucht, könnt ihr eure Produktinformationen mitten ins Video pflanzen. Klickt ein Nutzer eure Anzeige an, dann landet er in eurem Shop und kann direkt einkaufen gehen. Klingt doch gut, oder? Jetzt müsst ihr den Pfeil nur noch direkt ins Bulls Eye werfen, indem ihr Keywörter findet, die den Kern eures Angebots treffen.

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Gebt der Sache Zeit – und arbeitet euch langsam ein

Vielleicht konnte euch hiermit nun genügend Lust machen, etwas Neues auszuprobieren und damit eure Firma nach vorn zu bringen. Ein bisschen herumzuprobieren kostet jedenfalls nicht viel, und wenn es gut läuft, lässt sich jede Marketing-Kampagne zügig ausweiten. Im entgegengesetzten Fall, falls es also überhaupt nicht funktioniert, habt ihr ein paar Euros investiert und seid ein gutes Stück klüger. Ich rate euch aber, nicht so schnell aufzugeben, denn manchmal braucht es eine ordentliche Warmlaufphase, bis die Sache läuft.

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