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Nachhaltiger Linkaufbau mit Sponsored Posts

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Soziale Signale gewinnen an Gewicht, doch die Backlinkstruktur einer Website bleibt maßgeblich für ein ordentliches Ranking und Traffic für den Internetauftritt. Im folgenden möchte ich euch eine Weg aufzeigen, wie man nachhaltig Links aufbaut.

Dresden – Mittlerweile ist es zur Binsenweisheit verkommen, dass starke Backlinks wichtig sind für das SEO. Selbst Lieschen Müller mit ihrer Homepage über Strickmuster ist sich dessen bewusst und geizt mit wertvollen Links aus der Heimarbeit.
Wer heut eine neues Online-Business starten will, kommt an eine gute suchmaschinenoptimierte Seite nicht mehr vorbei, während die OnPage Optimierung relativ einfach umgesetzt werden kann, bleibt die OffPage Optimierung die wahre Kunst eines SEOs.

SEO ist die bessere PR-Beratung

Nachhaltiger Linkaufbau mit Sponsored Posts
Linkaufbau mit Sponsored Posts | © iQoncept – Fotolia.com

Diese Arbeit ähnelt immer mehr , der eines guten PR-Beraters, wobei dieser Begriff eine gewisse Doppeldeutigkeit beinhaltet, die gar nicht mal so abwegig ist. Mit PR-Beratung meine ich nicht nur die klassische Public Relations, sondern eben die PageRank Beratung, bzw. die Dienstleistung rund um die Steigerung des tatsächlichen PageRanks, oder auch bekannt als SEO.

Damit meine ich jetzt nicht den Toolbar PR, der regelmäßig immer wieder für Aufregung in der SEO Blogosphäre sorgt, sondern den tatsächlichen angewandten internen PR von Google. Deswegen nenne ich u.a. meine Firma auch Zimmermanns Internet & PR-Beratung, aber das soll jetzt gar nicht das Thema sein.

Die Zeiten sind vorbei in der man als SEO Agentur seinen Kunden billige Bookmarks und Webkataloglinks verkauft hat. Diese Links gehören zwar zu einem guten Linkmix auch dazu, bringen aber nur noch sehr wenig, besten Falls in weniger Stark umkämpften Umfeldern merkt man einen SEO Effekt.

Bessere PR-Arbeit mit Sponsored Posts

Eine Zeit lang kursierte die Sau vom Linkbait durch die deutsche SEO Szene, dabei ist es nichts weiteres als gutes Marketing, bzw. gute klassische PR-Arbeit. In der klassischen PR ist man u. a. auch bestrebt Firmeninhalte interessant zu verpacken, um sie so in den Medien unterzubringen. Man nimmt den Journalisten oft die Arbeit ab, ober besser gesagt, man arbeitet ihnen zu. Häufig wird von denn Medien dabei vorrausgesetzt, dass man bei ihnen einen Anzeigenplatz bucht, damit eine PR-Meldung Beachtung findet.

Im Prinzip ist es dann nichts anderes, als ein sehr gut verschleierter Sponsored Post. Nur ohne die Garantie, dass auch ein Link zum Internetauftritt bzw. Produkt gesetzt wird.  Das hängt dann eben auch häufig von der Kompetenz des ausführenden Redakteurs ab, ob er in der Lage ist einen Link zu setzen. Zumindest diesen Eindruck bekommt man, wenn man so manch einen Artikel liest in der Internetadressen nur als Text erscheinen, aber nicht als Link.

Doch zum Glück werden diese Beispiele immer seltener. Als PR-Agentur ist das Internet mit all seinen neuen Blogs und Social-Networks wie z.B. Facebook und Twitter ein wahrer Glücksfall, denn jetzt ist es einfacher eine Öffentlichkeit ohne die klassischen Gate Keeper (Print,Radio und TV) zu erzeugen.

Man kann PR-Meldung auf den Internetauftritt der eigenen Firma veröffentlichen. Doch glaubwürdiger sind z.B. Blogposts die eine persönliche Meinung des Bloggers beinhalten.

Nun ist es so, dass es unsere Medienlandschaft in Deutschland sehr fragmentiert ist, in der klassischen PR gibt es als Hilfsmittel, wie den Zimpel, der alle Medien in Kategorien sortiert und die passenden Ansprechpartner nennt. In der neuen Online-PR, wie ich es von nun an nennen möchte, gibt es u.a. den  Backlinks Marktplatz Trustlink.de. Hier werden auch Blogs in Kategorien einsortiert und der passende Ansprechpartner genannt.

Doch während man sich in der klassischen PR immer noch bei den Redakteuren „einschleimen“ muss, kann man hier gleich einen Schreibauftrag vergeben und so Öffentlichkeit für sein Produkt und gleichzeitig die eigene Linkpopularität nachhaltig steigern.

Das ist wahre Geldverschwendung!

Geldverschwendung
Geldverschwendung | © bluedesign – Fotolia.com

Ehrlich gesagt wundert es mich, warum Unternehmen immer noch mehrere Hundert Euros für das Schreiben einer PR-Meldung durch eine PR-Agentur ausgeben. Preise von um die 400 € pro PR-Meldung und Verteilung über einen Presseverteiler sind da keine Seltenheit und durch aus üblich. Wohlgemerkt es geht hier nur um das Schreiben und aussenden einer PR-Meldung, damit ist noch nicht garantiert, dass sie ein Redakteur aufgreift und daraus einen Artikel macht!

Für diese 400 € kann ich mindestens 4 unterschiedliche Artikel auf verschiedenen Blogs, bzw. Online-Magazine bekommen mit garantierten Link, die letztendlich nachhaltig das eigene Ranking in Google positiv beeinflussen werden. Ganz zu schweigen von dem zu erwartenden Schnellballeffekt in der Blogosphäre, wenn man  seinen Blogpost Schreibauftrag geschickt mit einen Bonus, Event oder Gewinnspiel verknüpft.  Wer die Zügel nicht aus der Hand geben möchte, kann sogar selber verfassten Content über solche Backlinkmarktplätze á la Trustlink.de platzieren. Dann wird es noch um ein vielfaches günstiger.

Warum Sponsored Post ein legitimes Mittel zum Linkaufbau ist

Auch wenn Google offiziell verkündet, dass Linkkauf unerwünscht ist, so ist es doch sehr schwer zu erkennen, ob ein Blogpost mit Link, gekauft ist, oder „natürlich“ entstanden ist.  Ehrlich gesagt glaube ich nicht dass Google hier wirklich gegen Ankämpft, denn häufig sind diese Sponsored Posts Links sehr themenrelevant und stören die Nutzererfahrung nicht, zweitens, die Unternehmen, die entsprechenden Aufwand für ihren nachhaltigen Linkaufbau betreiben, setzen auch entsprechenden Aufwand in den eigenen Internetauftritt ein. Wieso sollte Lieschen Müller nicht in ihrem Blog über Strickmuster schreiben, wo man günstig Wolle kaufen kann? Diese rein kommerzielle Information hat schließlich auch einen Mehrwert für ihre Leser und von Klickwerbung á la Adsense alleine kann man auch nicht existieren.

Letzendlich haben so alle etwas davon. Lieschen Müller bekommt einen faires Honorar für ihre Schreibarbeit und kann davon leben. Der Merchant bekommt seine garantierte Aufmerksamkeit und steigert sein Google Ranking, und Google bekommt immer wieder frischen Content, denn es seinen Nutzern ausliefern kann. Die Nutzer, um die letztendlich immer geht, bekommen neue relevante Inhalte. Der Kreis schließt sich also.

Vorsicht Schleichwerbungsfalle!

Vorsicht Schleichwerbungsfalle
Kosten-Nutzen von Schleichwerbung | © styleuneed – Fotolia.com

Dann gibt es immer noch dieses Schleichwerbung Argument, das manche Kritiker immer wieder nennen. Problematisch ist, wenn vorgefertigte Artikel als selber verfasste Artikel mit eigener Meinung ausgegeben werden. Deswegen rate ich jedem Blogger, der vorgefertigte Blogpsots veröffentlicht, diese auch als gesponsorte Blogposts zu kennzeichnen. Über die Kennzeichnung an sich kann man wiederum streiten. Es sollte meiner Auffassung nach genügen, dass zum Beispiel der Author/Absender eines Artikels gut ersichtlich ist.  Dann können die Leser selber entscheiden, ob es sich um eine objektive eigenen Meinung handelt oder doch um eine gekaufte. Ich weiß, dass es Unternehmen gibt die einen einen Verstoß gegen das UWG in Kauf nehmen. Dieser Entscheidung die absolut moralisch Verfwerflich ist steht immer eine Kosten-Nutzen-Analyse gegenüber, auch dessen muss man sich bewusst sein, dass es sowas gibt.

Handelt es jedoch um einen Artikel mit redaktioneller Freiheit, also um einen Artikel, wo zwar ein bestimmter Link mit Keyword vorkommen muss, ich aber das Produkt komplett in die Luft zerreißen könnte, dann kann man nicht mehr von Schleichwerbung ausgehen, sondern von einer tatsächlichen Empfehlung oder Warnung. So ist zumindest mein Rechtsempfinden. Nun bin ich kein Jurist, und es zeigt, dass unsere Rechtsprechung der tatsächlichen Realität und technologischen Entwicklung angepasst werden muss. Nicht nur das Urheberrecht gehört reformiert, sondern auch das UWG, um hier für eindeutige Rechtssicherheit zu sorgen. Auch zu diesem politischen Thema habe ich eine eigene Meinung.

1 Kommentar

  1. 1. April 2012 um 23:41 — Antworten

    Gute Idee zur Monetarisierung!

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