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Google startet bewegliche Reklame

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Heute habe ich auf Spiegel.de folgenden Artikel über Google entdeckt:

„Google bricht mit einem ehernen Gesetz der eigenen Firmenphilosophie – und dann auch wieder nicht. Ab Ende der Woche wollen die Suchmaschinisten, die bislang ganz auf werbliche Diskretion setzten, Werbevideos zeigen – aber nicht auf der eigenen Seite.

Die Kontextanzeigen, die auf Firmenwebseiten, in Onlineshops, Internetmagazinen und Blogs gezeigt werden, sind Googles gröŸte Einnahmequelle. „Ads by Google“ ist ein Schriftzug, der wohl zu den am häufigsten ignorierten in den Weiten des Internets gehört. Diskretion war bislang die Stärke dieser Anzeigen. Zwar blendete Google etwa neben einem Artikel über Wohnungsnot Werbung für Immobilienmakler ein, doch bestanden die Anzeigen ausschlieŸlich aus Text, der zudem dezent gestaltet war, was SchriftgröŸe und Farbe anging.

Nun soll sich das ändern. Um sein rasantes Wachstumstempo zu halten, setzt das Unternehmen nun auf Bewegtbilder am Rand der Angebote von Partnern im sogenannten AdSense-Programm – die eigene Suchseite soll aber weiterhin schön spartanisch aussehen.

Gerade groŸe Anzeigenkunden wünschen sich für ihre Kampagnen aussagekräftigere Werbeformen als die Google-platzierten Zweizeiler, die bislang einen groŸen Teil des Umsatzes einbrachten. „Ein bestimmter Teil der Werbekunden hat uns gesagt, dass sie sich reichhaltigere und involvierendere Möglichkeiten wünschen, ihre Botschaften zu übermitteln“, so Gokul Rajaram, verantwortlich für AdSense.

Die neue Reichhaltigkeit wird den Nutzer allerdings weiterhin nur dann erreichen, wenn er das will. Die Videofilmchen werden nämlich erst laufen, wenn man auf einen Play-Knopf klickt. Vorher gibt es nur ein Standbild zu sehen. Ein Analyst von Jupiter Research beruteilt das neue Programm deshalb skeptisch. Diese Einschränkung könne Werbekunden davon abhalten, sich für die neue Variante zu interessieren, sagte David Card.

Bei Google stellt man sich das Ganze auch eher als eine Art Testplattform für künftige Fernsehspots vor. Werbetreibende könnten so auf relativ preiswerte Art mit neuen Clips experimentieren, bevor sie eine Entscheidung darüber träfen, für welche dann teure Fernsehzeit gebucht würde, sagte Rajaram. Googles Werbevideos werden maximal zwei Minuten dauern.“

Quelle:http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,417620,00.htmlIch persönlich finde die neue Werbeform eher abschreckend und bezweifle den Erfolg dieser Spots. SchlieŸlich wer der Erfolg dieser Werbeanzeigen, darin begründet, dass man sie nicht als solche sofort erkannt hatte.

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