Die Wortanzahl ist kein Signal für „Thin Content“

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Thin Content

In einem Tweet ließ sich John Müller zu der Aussage hinreißen, dass die Wortanzahl auf einer Seite kein Signal für „Thin Content“ ist. Als Experte zu einem Seitenthema, sollte man selber in der Lage sein, ob der Content seinen Nutzern hilft oder nur heiße Luft ist. Die Wortanzahl ist hier die falsche Metrik.

Um in der Bildsprache von oben zu bleiben, ein Glas mit nur wenig Wasser wird nur einen mäßigen Einfluss auf Deinen Geist haben, als dasselbe Glas mit der gleichen Menge Vodka! 😀

 

Was bedeutet „Thin Content“?

Thin Content ist definiert als Website-Inhalt, der dem Leser wenig bis gar keinen Nutzen bietet. Das kann von einem Artikel mit sehr wenigen Wörtern bis hin zu einer Seite mit viel leerem Platz und kaum Text reichen. Zu dünnen Inhalten gehören auch doppelte Inhalte, Doorway-Seiten und Affiliate-Seiten, die für den Nutzer keinen Mehrwert bieten. Kurz gesagt: Wenn dein Inhalt dem Nutzer nicht in irgendeiner Form hilft, ist er wahrscheinlich dünn.

Warum sind dünne Inhalte schlecht?

Es gibt ein paar Gründe, warum dünne Inhalte auf deiner Website eine schlechte Idee sind. Zum einen gibt es für die Nutzer keinen Grund, lange auf deiner Website zu bleiben. Wenn sie nicht finden, was sie suchen, oder auf einer Seite landen, die kaum Informationen enthält, werden sie wahrscheinlich schnell wieder wegklicken. Und wenn Nutzer/innen deine Seite schnell wieder wegklicken, signalisiert das Google, dass deine Seite nicht sehr relevant oder nützlich ist. Infolgedessen kann dein Suchranking sinken, was dazu führen kann, dass noch weniger Besucher auf deine Seite kommen. Mit anderen Worten: Dünne Inhalte können eine Abwärtsspirale für deine Website auslösen

Wie kann ich es vermeiden, dünne Inhalte zu erstellen?

Qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, scheint eine schwierige Aufgabe zu sein, aber es gibt ein paar Dinge, die du tun kannst, um sicherzustellen, dass du hilfreiche und informative Inhalte veröffentlichst, die die Nutzer/innen bei der Stange halten. Gehe zunächst einen Schritt zurück und betrachte deine Website als Ganzes. Gibt es etwas, das du streichen oder kombinieren kannst? Hast du zum Beispiel zwei ähnliche Seiten mit unterschiedlichen Titeln, die im Grunde das Gleiche sagen? Wenn ja, solltest du sie zu einer umfassenderen Seite zusammenfassen

Als nächstes solltest du dir die einzelnen Seiten deiner Website genau ansehen. Gibt es Seiten mit sehr wenig Text? Gibt es Seiten, die hauptsächlich aus Bildern oder Videos bestehen? Wenn ja, solltest du mehr Text hinzufügen oder die Bilder mit zusätzlichen Informationen auflockern. Vergewissere dich schließlich, dass alle Informationen auf deiner Website korrekt und aktuell sind. Nichts treibt die Nutzer schneller in die Flucht als veraltete Informationen, die sich als aktuelle Nachrichten tarnen

Fazit

Dünner Inhalt kann deiner Website in vielerlei Hinsicht schaden. Wie John Müller eingangs bestätigte, ist dünner Inhalt nicht gleich mit wenig Wörter. „Thin Content“ bietet den Nutzern nicht nur wenig Wert, sondern kann auch zu schlechteren Platzierungen in den Suchergebnissen und weniger Besucherzahlen führen. Um dünne Inhalte zu vermeiden, solltest du nach Möglichkeiten suchen, ähnliche Seiten auf deiner Website zusammenzufassen oder zu eliminieren, und sicherstellen, dass jede Seite genug hilfreiche Informationen enthält, um die Nutzer/innen zu beschäftigen. Wenn du diese Tipps befolgst, kannst du sicherstellen, dass der Inhalt deiner Website erstklassig ist und es wert ist, dass sich die Leserinnen und Leser Zeit nehmen!

 

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