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Mit neuer Domain aus der Pinguin-Falle?

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Beim letzen OM-Stammtisch in Dresden war auch der Pinguin allgegenwärtig. Ich glaube, der ist im Moment überall im Gespräch, zumindest bei Leuten aus dem Onlinemarketingumfeld. Patentrezepte, wie man aus der Pinguin-Falle kommt wurden leider auch dort nicht offenbart.

So manch einer ist so sehr von den Algorithmusänderungen von Google gefrustet, dass er überlegt sich ganz anderen Dingen widmet.  Immer wieder wurden radikale Lösungsvorschläge gemacht. „Eine Domain kann einfach nicht mehr gerettet werden, wenn sie vom Pinguin-Update betroffen ist“, hieß es da.  „Einfach eine neue Domain registrieren und den ganzen Rotz redirecten“, wurde getönt.

Prüft eure Linkstruktur

Von solchen radikalen Lösung halte ich nichts vor allem, wenn man schon Stammkundschaft für seine Onlineshops hat. Sinnvoller is sich seine Linkstrukur genauer anzuschauen und sein Linkprofil natürlicher aussehen zu lassen. Es ist schon sehr merkwürdig, wenn über 90 % aller Links auf die Startseite gehen, und dann noch mit harten Money-Keywords. So etwas riecht nun mal für Google nach Spam. Denn wieso haben die Unterseiten keine Links bekommen?

Was ich jedoch befürworte ist, einzelne Unterseiten URls zu ändern, um sie von lästigen Links zu befreien, die sich eher schädlich auswirken. Schon vor einigen Monaten habe ich über diese einfache Methode berichtet. Doch gleich die ganze Domain für verbrannt zu erklären halte ich für einen riesen Fehler.

Sicherlich mag es auch hier Gegenbeispiele geben, die solch radikales Vorgehen unterstützen.  Mir selber ist noch keines direkt bekannt. Wenn einer eins kennt, kann gerne im Kommentarbereich mal einen Hinweis geben. Viele Black Hat Projekte sind auf die Quick & Dirty Masche ausgerichtet. Sie werden sich am besten auf die neue Algorithmus-Änderung einstellen können.  Da kommen wir auch schon wieder auf des Pudels Kern, leidtragende sind die kleinen Unternehmer, die es einfach nicht besser wussten, nicht die eigentlichen Spammer.

Mein Fazit

Eine alte .DE Domain sollte man nicht so einfach über Board werfen, nur weil Google gerade spinnt, schließlich ist sie, sowas wie eure Marke. Sie kann sogar in diesen schweren Zeiten eure letze Rettung sein, vorausgesetzt ihr habt genügend Energie ins Branding gesetzt.

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