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Europäische Suchmaschine ???

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Das Deutsch-Französiche Suchmaschinenprojekt unter Druck.

Also ich muss mich schon wundern das man erst jetzt langsam zu der Erkenntnis kommt, dass der Internetmarkt von US Amerikanischen Firmen dominiert wird und dieses nun erst seit kurzem als Gefährdung für die eigne Wirtschaft gesehen wird.
Wieder einmal wird hier eine Debatte vom Zaun gebrochen von Leuten die im Grunde das Internet noch nicht wirklich verstanden haben. Eine Suchmaschine zu entwickeln ist die eine Sache, aber wer will die über 90 Prozent der Internetnutzer in Deutschland davon überzeugen Google nicht mehr zu benutzen.
Aussagen wie: „Suchmaschinen-Monopolisten können bestimmen oder kontrollieren, welche Information wann und auf welchen Rechnern verfügbar ist und in welcher Reihenfolge die (Such-)Ergebnisse angezeigt werden“ (vgl. http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,4082151,00.html ).
Kann ich nur eingeschränkt zu stimmen, wenn dem wirklich so wäre. Warum gibt es dann Dienstleister die behaupten Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren? Eine Alternative zu Google zu etablieren halte ich für nur sehr schwer realisierbar. Dieser 19 Jährige Programmierer wird höchstwarscheinlich ein Angebot von Google selber bekommen.
Also ich würde mir nicht so ein junges Nachwuchstalent entgehen lassen an Googles Stelle.
Ich vermisse in der ganzen Diskussion die Frage nach wirklichen Alternativen zu Suchmaschinen an sich.
Ich stelle die die provokante These auf, dass Suchmaschinen a la Google, Yahoo und MSN durch die soziale Intelligenz des viel umworbenen WEB 2.0 wohl eher gefährdet sind, als durch einen lächerlichen Versuch noch eine weitere Suchmaschine die auch noch dazu staatlich verordnet erscheint.
Seiten wie www.mister-wong.de halte für innovativ und bergen noch dazu einen „discovery effect“, wie Andreas S. Weigend sagen würde. Hier kann man die Seiten die andere Internetnutzer im Web gefunden haben sehen. Die Empfehler, stellen ihre eigenen Bookmarks der Community vor und kommentieren diese, mit sogenannten Tags. Jeder kann jedem seine Empfehlungen geben. Man kann auch hier nach bestimmten Stichworten suchen, das Ranking wird nicht von irgendwelche Links oder anderen Faktoren bestimmt. Entscheidend ist hier die aktualität der Empfehlung, also das Datum wann etwas von einem Nutzer entdeckt und in Mister-Wong veröffentlicht wurde.
Dann kann man noch sehen, wie viele andere Nnutzer die eine oder andere Seite gebooktmarkt haben. Das könnte natürlich ein Qualitätsfaktor für die Seite sein.
Das Opinion Leader Modell wird hiermit komplett in Fage gestellt, den ein Jeder kann seine Meinung bzw. Bookmarks in demokratischer Art und Weise bewerten lassen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die etablierten großen Suchmaschinen an ähnliche Verfahren arbeiten, andererseits würden sie wohl mittelfristig an Qualität einbüßen.
Nun bin ich auf Eure Kommentare gespannt.

1 Kommentar

  1. wissenswert
    18. Dezember 2006 um 18:02 — Antworten

    Salve!

    Evtl. stellen es sich die Damen und Herren so vor, wie es Firefox mit Microsoft macht? Ich finde die Idee an und für sich nicht schlecht. Für mich zu spät, denn ich suche schon lange mit exalead.com. Mir sind die Franzosen einfach sympathischer, ausserdem mag ich die grossen Firmen nicht soooo gerne. Das wird auch der einzige Weg sein, wie Kunden von Google wegkommen. In dem sie von sich aus Google den Rücken kehren.

    Gruss
    Christian

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