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Google fügt Eurem Smartphone die Macht der erweiterten Realität hinzu

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ARCore in Aktion

Google hat kürzlich ARCore, das Android-Äquivalent zum Apple ARKit, in einer begrenzten Preview vorgestellt. ARCore ist eine eingebaute Augmented Reality (AR)-Plattform für Entwickler, die weniger leistungsfähig als Tangos benutzerdefinierte Hardware sein soll, dafür aber leichter zugänglich ist. Momentan wird es von Android 7.0 Nougat und Android Oreo unterstützt, auf den Samsung Galaxy S8 und Google Pixel Handys. Google plant, dass ARCore nach einem offiziellen Start in diesem Winter mit 100 Millionen existierenden und kommenden Geräten arbeiten wird.

AR platziert computergenerierte Bilder in EuerSichtfeld und macht sie zu einem Teil der realen Welt. Zum Beispiel könnte ich ein Spiel mit meinem Smartphone spielen, mit dem ich digitale Kreaturen einfangen kann, die der realen Welt um mich herum hinzugefügt wurden, oder ich könnte mein Smartphone auf alles trainieren, von einer zum Verkauf stehenden Immobilie bis hin zu einem Tatort und Details über diese Orte erhalten. AR ist anders als Virtual Reality (VR): Mit VR ersetzt eine ganze virtuelle Welt die reale Welt, während mit AR virtuelle Elemente die reale Welt bereichern.

Seit 2016 ist Google Tango eine Smartphone-AR-Plattform, aber sie erfordert spezifische Anforderungen, wie benutzerdefinierte Sensoren und andere spezielle Hardware für Kameras. Dies hat  Tango daran gehindert, wirklich Mainstream zu werden; es ist Tango sogar nicht einmal gelungen, unter den Tekkies richtig Fuß zu fassen. ARCore ist Googles Ticket, um AR und Tango aus der Entwicklung und in die Hände von Android-Nutzern zu bringen.

ARCore hat drei grundlegende Komponenten: „Motion Tracking“ verwendet Videomaterial und interne Sensoren, um den relativen Standort des Telefons abzuschätzen, so dass Benutzer digitale Objekte an einem Ort in der realen Welt befestigen und sich um sie herum bewegen können. Das „Environmental Understanding“ erkennt mit der Kamera flache Oberflächen, und die „Light Estimation„verleiht der Kamera eine realistische Note. Die digitalen Teile passen sich auch in die reale Umgebung ein – zum Beispiel durch präzise Schatten.

AR in Eurem Telefon

Clay Bavor, Google-Chef von Augmented and Virtual Reality, sprach mit The Verge über mögliche zukünftige Anwendungen der Technologie. Google erwartet Innenarchitekturanwendungen, und andere Werkzeuge, die es den Nutzern ermöglichen, die reale Umgebung mit digitalen Objekten zu manipulieren, könnten eine Möglichkeit sein. Bavor erzählte The Verge, dass ein ARCore-Nutzer bei Google eine App erstellt habe, um zu erklären, wie man die komplizierte Espressomaschine von Google benutzt, die den Benutzern überlagerte Anweisungen wie „Don‘ t touch this piece, it’s hot“ zeigt, wenn sie ihr Handy hochhalten.

Schließlich könnte ARCore mit einem visuellen Suchwerkzeug wie Google Lens kombiniert werden, um die Art und Weise, wie wir Informationen erhalten, zu transformieren. Statt beispielsweise Googling-Anweisungen für die Bedienung einer Espressomaschine könnte man ein Foto von der Maschine machen, das die visuelle Suchfunktion automatisch erkennt. Dann würde die AR-Funktion eine Überlagerung von Anweisungen zur Verfügung stellen, so dass man tatsächlich sehen könnte, welche Hebel oder Knöpfer auf der Maschine bedient werden müssen, die direkt vor  einem stehen.

 


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