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Von wegen Negative SEO gibt es nicht

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Ein Blick in meinem Gmail Spamordner fördert manchmal auch echt schockierendes zu Tage. Die meisten dürfte diese E-Mail gar nicht aufgefallen sein, ich werde sie hier nochmal für euch Veröffentlichen, auch wenn ich jetzt den Zorn des Urhebers dieser E-Mail  auf mich ziehe.

Die Namen und URls in dieser Mail werde ich jedoch nicht veröffentlichen, denn ich will jetzt nicht noch unnötig Werbung für dieses unethische Angebot machen. Ausserdem kann jetzt mal das Gooogle Spam Team in Dublin beweisen, wie gut die wirklich sind. Sie sollten ja auch mitbekommen, falls ich von außen mit haufnweisen Bad Neigborhod Links etc. beglückt werde. Also genug der Worte hier meine Spam E-Mail mit den Negative SEO Angebot:

 

Hallo Sammy,

wie würdest Du es finden, wenn du ohne Suchmaschinenoptimierung in den Suchergebnissen steigen und die Konkurrenz dabei eliminieren könntest?

Wie würdest Du es finden in den Google Adwords geringere Klickpreise zu zahlen und dabei trotzdem höher gelistet zu werden? (ohne(!) Optimierung der Seite oder des Quality Score)

Eine solche Möglichkeit möchte ich Dir hier anbieten!

In Zeiten in denen die klassischen Methoden der Suchmaschinenoptimierung immer schwieriger umzusetzen sind und stetig teurer werden, haben wir Mittel und Wege gefunden, mit denen sich unsere Kunden in kürzester Zeit gegen ihre Konkurrenz durchgesetzt haben.

Hierbei geht um das sogenannte Negative SEO. Du kannst damit Deine Konkurrenz ganz einfach von uns torpedieren lassen und dann den Platz der Konkurrenz im Suchmaschinenlisting einnehmen. Dies ist erheblich günstiger und sehr kurzfristig zu realisieren, wohingegen reguläre Suchmaschinenoptimierung oft ein jahrelanger Prozess ist, der die entsprechenden Mittel beansprucht. Zusätzlich haben wir noch weitere Mittel wie wir die Kunden Deiner Konkurrenten zu Deinen Kunden machen können, ohne dass Deine Seite in den Suchmaschinen steigen muss. Hier kannst Du kurzfristig viele Einnahmen generieren, die normalerweise Der Konkurrent generiert hätte. Spreche mich hierauf einfach an.

Mit unseren Kundendaten gehen wir zu 100% vertraulich um. Unser Firmensitz im Ausland (Seychellen) ermöglicht es uns diese Daten zu beschützen und niemals mit dritten Parteien zu teilen. Zusätzlich geben wir eine Leistungsgarantie. Wenn wir also Deine Konkurrenz nicht von den Plätzen vor Ihnen radieren können, erhältst  Du Dein Geld zurück. Ohne Wenn und Aber.

Wenn Du also einen Konkurrenten hast, den Du nicht mehr vor dir in den Suchmaschinen sehen möchtest, kannst Du dich jederzeit melden. Ich werde mich dann schnellstmöglich mit einem unverbindlichen Angebot bei Dir melden. Teile mir hierfür einfach die Konkurrenz-Domain und ggf. die Keywords um die es im speziellen geht mit.

Mit freundlichen Grüßen

R**** L*******
Geschäftsführung
Qualitätssicherung
*******.com Inc.
P.O. Box
Pa****
Vi*****, M***, SEYCHELLES
E-Mail: ******
Web: *****

Also was soll so ein Angebot? So etwas ist unethisch! Solche Angebote per E-Mail an einen Unbekannten zu senden, kann nur ein schlechter Witz sein. Das Ganze Thema könnte so entspannt sein, wenn Google endlich mal was vernünftiges gegen so etwas unternimmt. Allerdings hat gerade das letzte Pinguin Update nicht gerade die Situation entspannt, wenn man jetzt Webseiten mit vielen Moneykeywords abschießen kann, muss dirngend etwas besseres als Bewertungskriterium her.

Was haltet Ihr von dem Angebot? Habt ihr auch so eine E-Mail bekommen?


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3 Kommentare

  1. 29. Juni 2012 um 18:29 — Antworten

    Hallo Sammy,

    Hammer Mail! Aber genau das habe ich befürchtet. Das ist das einizige was Matt Cutts nun erreicht hat. genau so kannst Du Dir jetzt Russenserver mieten die lange und ständig auf Deiner Seite rumtollen um Google zu zeigen das User ganz lange bleiben und sich viele Seiten anschauen. Bringt Pluspunkte und andersherum wird auch ein Schuh draus in dem du nur kurz auf Konkurrenzseiten verweilst und wieder wegspringst um dann Deine Seite aufzurufen und länger dort zu bleiben. Oder viele harte Moneykeys auf die Konkurrenz.

    Google ist zum Kotzen geworden, nun wird es richtig unterirdisch!

  2. Leon Wagener
    29. Juni 2012 um 22:18 — Antworten

    Hi Sammy,

    ein Witz ist das nicht. Das ist knallhartes Business. Und weißt du was so wunderbar daran ist? Dass es auch weitergeht, wenn Spamlinks nicht mehr funktionieren. Wenn sich irgendwo eine Lücke schließt, geht irgendwo auch die nächste auf 🙂

    Beste Grüße
    Leon (du kannst den Namen natürlich zensieren, aber damit beteiligst du dich an der Zensur des Internets 🙂

  3. 30. Juni 2012 um 13:06 — Antworten

    Ich finde sowas frech. Aufgrund der jüngsten Updates ist Google aber an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Wenn das mit dem Linkverkauf im positiven Sinne nicht mehr geht, kann man das Geschäftsmodell ja auch relativ einfach umkehren. Vielleicht kommen schon bald jede Menge E-Mails, in denen es heißt, dass man bezahlen soll, sonst würden Links von bekannten Spamseiten und anderen negativen Seiten auf eine Webseite eingerichtet. Da ist Google dann ganz besonders gefordert.

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