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Sucht ihr noch oder werdet ihr schon gefunden?

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Next Generation SEO
Foto: Enterprise D aus der Serie Star Trek das nächste Jahrhudert.| (CC BY-NC 2.0) von Flickr-User Richard Elzey

Next Generation Online Marketing

Es gibt mittlerweile viele SEO Agenturen auf dem Markt. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als SEO mehr oder weniger nur semi professionell SEO betrieben wurde, quasi als Furunkel von Webdesign-Buden oder Onlinemarketing Agenturen. Irgendwie geht ja auch der Trend wieder dahin zurück.  Heute habe ich die SEO Agentur www.seonative.de  aus Stuttgart entdeckt. 

Auf den ersten Blick macht der Internetauftritt eine soliden Eindruck und es macht Spaß auf der Seite sich umzusehen.  Neben den üblichen Marketing Blabla sind die Informationen, die als SEO Kunde erwarte in verdauliche Häppchen gegliedert.

Ganzheitliches SEO hat man sich bei seonative.de auf den Fahnen geschrieben. Dabei frage ich mich wirklich, ob das nicht ein Widerspruch in sich selber ist. Oder versteht man jetzt unter SEO alle Marketing Disziplinen?

Auf der Seite ist nämlich die Rede von OffPage und OnPage Optimierung und sieht das schon als ganzheitlichen Ansatz. Die Wahrheit ist,  diese beiden SEO Disziplinen stehen bei jeder Optimierung, auch bei anderen Agenturen, immer im Fokus.

Warum das klassische SEO bald ausstirbt

Doch spätestens seit dm letzten Hummingbird Update sollte klar sein, wohin die Reise geht. Hin zu einer sprach gesteuerten und semantischen suche, die ohne die klassischen Linklisten auskommt. Ganz ehrlich, verlasst euch nicht mehr auf die Google Suche als Haupttrafficlieferanten. Besonders neue Unternehmen, die noch kein Brand sind sollten hier nach alternativen Onlinemarketing Methoden ausschau halten.

Google möchte so schnell und präzise wie ein Hummingbird (Kolibri) die Antworten liefern. Ähnlich gut, wie der Computer in de Serie Raumschiff Enterprise. Das bedeutet, dass wir in Zukunft uns mit Google zu bestimmten Themen unterhalten können werden. Unser Fragen werden  dann über unser Smartphone beantwortet werden.

Die Sprachsuche ist jetzt schon das liebste Spielzeug meiner vierjährigen Tochter. Sie sucht am liebsten nach Bildern von Feen und Einhörnen und möchte wissen, wie viele Einwohner Dresden hat. Zu all diesen Fragen bekommt sie schon jetzt von Google eine direkte Sprachantwort und Bilder angezeigt.

SEO after link lists

Mobile First lautet die Devise, der Webauftritt sollte zuerst für die Nutzererfahrung im mobilen Internet aufbereitet werden . Es wird nicht mehr lange dauern, da suchen wir mehr über das Handy und Tablet, als über den Desktop-PC.

Neben den technischen Aspekten, wie z. B. Responsive Design, wird auch ein wandel im Content erforderlich sein. Auf den kleinen Bildschirmen habe ich keine Lust 1000 Wörter und mehr Artikel, zu lesen. Ich will kein Rumgeschwafel mehr, sondern ein kurze und präzise Antwort haben, gerne auch per Bild. Seiten die sich auf diese Art Content spezialisieren, werden sicherlich eine Vorteil haben.

Social Media als Traffic-Alternative

Social Medias als traffic-Alternative werden immer noch zu wenig genutzt. Tipp! Auf Google+ gibt es noch kaum gute deutsche Communitys. Ich bin immer wieder staunt, weil ich zu bestimmten trafficstarken Themen, die erste deutschsprachige Community auf Google+ eröffnet habe. Das ist dort im Moment noch wie zu den Goldgräbertagen des Onlinemarketings.

Irgenwie sind wir in Deutschland noch nicht so weit, so ziemlich jedes kleine Unternehmen möchte in Facebook-Fanpage oder eine Google+ Page haben, dabei ist eine Themen-Gruppe bzw. Communty viel leichter mit Leben zu füllen. sicherlich bedient eine Community nicht die Eitelkeit des Unernehmens, dafür bietet sie dem Nutzer eine Mehrwert. Und weil da so ist, wird eine Facebook Gruppe oder Google+ Community auch viel schneller Nutzer bekommen als eine Firmenseite auf einen der beiden Social Medias. Immer vorausgesetzt, man macht es richtig. Denn beim Community Aufbau gibt es auch so manchen Trick, aber das ist ein anderes Thema.

Smartphone Apps als Traffic Lieferant

Wenn ich mobile First sage, dann gehören die Apps für das Smartphone natürlich mit dazu. Die Apps sind für mich die besseren Bookmarks fürs Handy. Das beste ist, wenn ihr es auf dem Smartphone eures Kunden geschafft habt, seit ihr Unabhängig von Google. In manchen Fällen kann die App selber, ein zweites Einkommen generieren. Wieso sollte Google nicht bald die Installationsrate von bestimmten Apps als Brandingkriterium heranziehen? An diese Daten kommen sie doch zumindest über Google Play. Bei Android Handys könnte ich mir auch vorstellen, das Google auch nach vollziehen kann, welcher Link in der App geklickt wird. Fakt ist, das Thema Linkbuilding via Apps, bzw. das Erzeugen von Brandsignalen über Smartphones  & Tablets scheint für viele noch gar nicht auf dem Schirm zu stehen. Mit ein wenig Kreativität kann man hier bestimmt noch einiges reißen.

Das digitale Ich: Computer, Menschen, Emotionen

Das Beste kommt immer zum Schluss. Beimienen Recherchen zum Artikel bin ich auf diese Doku gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


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2 Kommentare

  1. 31. Oktober 2013 um 09:29 — Antworten

    Hi Sammy,

    hab mir eben deinen Artikel durchgelesen und habe eine Anmerkung zum Thema „Apps“. Die Download-Zahl einer App über Google Play ist schon längst ein Rankingkriterium für die App selbst. Auch die Deinstallations-Rate spielt hier definitiv mit rein. Ob die Zahlen zu einer App auch Einfluss auf die zugehörige Website hat, ist fraglich – ich könnte mir das aber durchaus vorstellen. Wenn es nicht schon so ist, dann sicherlich in Zukunft. Google hat die Daten und wird sie zu nutzen wissen.

    Außerdem stimme ich auch deinem Gedanken zu, dass man versuchen sollte, unabhängiger von Google zu werden – vor allem da Google selbst auch immer mehr zum Full-Pay-Anbeiter mutiert.

    Gruß Holger

  2. 3. November 2013 um 09:56 — Antworten

    Vielen Dank für Deine Ergänzung. Ja, das Modell mit den Linklisten in den Serps ist überholt und wird abgelöst werden.

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