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republica: Geld verdienen mit Blogs

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 Geldverdienen mit Blogs

Wie man seinen Blog monetarisieren kann, erzählen Remo Uherek , Thomas Knüwer, Sacha Lobo , Don Dahlmann und Robert Basic .

Von dieser Veranstaltung habe ich mir eigentlich mehr erwartet. Hier ein paar geistige Ergüsse von den A-Bloggern, die vom Bloggen leben:

Robert findet die Idee von Trigami gut, die Durchführung jedoch scheiße. Er würde niemals einen Review für trigami schreiben. Die Begründung ist bei mir irgendwie untergangen.

Remo Uherek sieht trigami als Longtail-Vermarkter. Also als eine Platform für kleinere Blogs. Er kann verstehen, das die großen A-Blogger sich selber vermarkten. Etwas später wurde eine Frage aus dem Publikum gestellt. Der Inhalt war folgender, wie findet die Qualtitätsprüfung bei trigami für die Auftagbeber statt. Also nach welchen Qalitätskriterien sucht trigami sich die Auftraggeber heraus. Remo Uherek räumte darauf ein, dass nicht jede Kleinigkeit zu den Auftraggebern überprüft wird.

Während der Antwort meldete sich eine Kundin von trigami zu Wort und nahm die Qualtitätskontrolle von trigami in Schutz. Sie berichtete, dass man bei trigami schon nachfragt, was das Unternehmen sich von bezahlten Blogeinträgen verspricht, etc.

Für einen Lacher sorgte dann, Robert Basic, der wild in die Menge rein rief:

"Dafür bekommst Du ein Rabatt von trigami!"

Als nächstes wurde Sacha Lobo von Adical befragt und kritisiert. Er ist Mitgründer von Adical einen weiteren Blogvermarkter für 32 Blogs. Ein Statement von ihm war, dass Adical letztes Jahr 250000 ‚¬ Umsatz gemacht hat. Nun ja das ist nicht wirklich viel für ein Bloggernetzwerk von 32 Blogs. Hier eine kleine Milchmädchen Rechnung:

[250000/12 ] / 32 = 651,04 ‚¬ Umsatz

Wow, im Schnitt 651 ‚¬ Umsatz pro Blog im Monat! Dann kommen aber noch die Abzüge. Das Blogmarketing steckt in Deutschland noch eindeutig in den Kinderschuhen. Nun ist Adical einer der wenigen Vermarkter die auf TKP Basis abrechnen. Hier hat Sascha Lobo leider keine harten Zahlen genannt. Ein weiteres Statement von ihm war, dass es Adical geben muss, weil Google Adsense zu wenig für die Topblogs zahlt!

Wenn ich mir meine Milchmädchenrechnung anschaue, können die Einnahmen über Adical auch nicht so pralle sein.

Zwischendurch meldet sich auch mal Robert Basic zu Wort und rief in die Menge, dass sich Adical ähnlich scheiße verhält, wie die etablierten Vermarkter. Das gefiehl den Herrn Lobo gar nicht, daraufhin wollte er sich nicht mehr auf diesem Niveau unterhalten. Nun ja, ein wenig Kindergarten unter Profis muss eben auch mal sein. Das macht die Runde unterhaltsamer fürs Publikum.

Die Veranstaltung war aber auch geprägt von Fragen aus dem Puplikum, die das ganze dann doch noch abgerundet haben. Nur eine Frage von dem Zanox Menschen aus demPublikum, konnte ich nicht wirklich einordnen und empfand sie eher als "Hallo wir sind auch noch da Aktion". Obwohl ich die Reaktion von Dahlmann auch eher peinlich fand. Er konnte mit dem Begriff Performanceorientiertes Marketing nichts anfangen. Also so was. Ich habe gedacht, ich höre mir Vorträge von Profis an. Für all diejenigen, die nicht wissen , was das ist. Performance Marketing ist ein andere Begriff für Empfehlungsmarketing oder auch Affiliate Marketing .

Wirklich neue Tipps gab es bei der Veranstaltung nicht. Zumindest nichts, was ich selber schon gewußt habe. Die Aussagen von Robert zur Blogvermarktung haben mir gefallen und beinhalteten viel wahres. Blogvermarktung ist kein Zuckerschlecken und ein jeder der sein Blog monetarisieren möchte, muss sich eben selber darum kümmern.

Auch wenn bei der Veranstaltung rüber kam, dass mit Blogs nicht wirklich Geld verdient werden kann, kenne ich doch selber den einen oder anderen Blog aus der SEO Szene, die einige hundert Euros im Monat verdienen. Namen nenne ich hier natürlich nicht.

Aber es gibt sie ganz sicher. 😉

Es sind eben Blogger, die sich selber um die Vermarktung kümmern, und die der Suchmaschinenoptimierung nicht so kritisch gegenüberstehen, wie so manch A-, B-, oder C-Blogger. Soll heißen, wenn ihr als Blogger wirklich Geld verdienen wollt, müßt ihr zu den richtigen Veranstaltungen gehen. Die republica ist für diese Thematik der falsche Ort.


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20 Kommentare

  1. 3. April 2008 um 16:06 — Antworten

    Sehr schöne Zusammenfassung!
    (ich hänge die ganze Zeit im Livestream… statt zu arbeiten)

    Das Fazit scheint in der Tat zu sein, dass man sich entweder selbst um eine Vermarktung kümmert oder mit Erdnüssen bezahlt wird. Aber das ist auch nicht wirklich neu… da hast Du recht.

  2. 3. April 2008 um 17:52 — Antworten

    hab die veranstaltung auch im livestream mitverfolgt! Fands eigentlich ganz interessant aber vor allem amüsant, aber wirklich Neues ist nicht dabei heraus gekommen.
    Robert Basic hat gezeigt, dass er kaum Ahnung hat, ausser das mit der Eigeninitiative, und nur von seinem „Stil“ lebt. Weiss auch gar nicht, warum sein Blog so erfolgreich ist…naja!
    Aber danke für den Bericht! Interessant, wie es andere gesehen haben!

  3. 3. April 2008 um 19:56 — Antworten

    Danke, super, konnte es leider nicht sehen un wurde somit gut informiert, auch wenn die Schleimspur ein wenig zäh wirkt^^. Bas…wie war das?! Keine Ahnung^^ *Scherz*

    Weiter so…

  4. 3. April 2008 um 20:56 — Antworten

    Robert Basic ist eigentlich dafür berühmt, dass er sich nicht vermarkten kann – er lässt lieber andere die Anzeigen ranschaffen und zahlt ihnen Provision. Ist nicht negativ gemeint, kam im Artikel nur anders rüber – vielleicht ja auch auf der Veranstaltung.

  5. 3. April 2008 um 22:59 — Antworten

    Also ich habe die Veranstaltung als Live-Stream gesehen und fand den den Robert Basic sehr überzeugt von seiner Sache – leider schien streckenweise ziemliche Arroganz in seiner Körpersprache durch *das machte ihn für mich sehr unsympathisch*

    Und dass man doch recht ansehnlich verdienen kann, zeigte doch eigentlich der Robert, weil 2500-3000 Euro / Monat ist doch nicht soo schlecht (Zitat von Robert Basic) – obwohl das wahrscheinlich eine Ausnahme darstellt…wobei ich vermute, dass BILDblog ähnlich gut dasteht…muss nicht stimmen..ist nur so nen gefühl

    Naja das nur von meiner Seite,

    Grü߸e aus Berlin (nicht Kalkscheune ^^)

  6. 4. April 2008 um 13:26 — Antworten

    2500 – 3000 Euro im Monat bei ca. 200 000 Besucher am Tag oder 6 Mio Unique User im Monat ist schlecht. Ich könnte jetzt noch eine weitere Milchmädchenrechnung mit einnahmen auf TKP Basis anstellen, aber ich spar mir das lieber. Ist echt ´nen Spotpreis.

  7. 4. April 2008 um 16:05 — Antworten

    Naja ich hab das ganze nicht im Kontext mit der Anzahl der Besucher gesehen – ich kannte die offiziellen Besucherzahlen nicht. Nur die Zahl an sich finde ich aber doch recht hoch…in Relation zu den Besuchern – da gebe ich dir recht – ist das lächerlich… da wäre klar mehr zu holen….woher nimmst du die Besuchszahlen?

  8. 4. April 2008 um 16:14 — Antworten

    Hatte mir von dieser Podiumsdiskussion auch mehr erwartet. Habe sie per Livestream verfolgt.

    Stickwort Adical: Die beteiligten Blogs sind nicht besser als mein eigener Blog. Warum dann zwei Anfragen von mir, je ohne Antwort verbleiben, werde ich nie verstehen.

    Habe immer mehr den Eindruck, in der deutschen Blogoshäre gibt es ein dreierlei Ma߸ für Blogs. Journalisten, Oben-Blogs und Unten-Blogs. Man könnte auch von privilegierte Blogs sprechen.

  9. 4. April 2008 um 16:43 — Antworten

    Inwiefern sind die „beteiligten“ Blogs denn nicht besser? inhaltlich?

    und zu deiner „Dreifaltigkeit“ mischt du jetzt Journalismus mit Blog-Dasein – oder meinst du bloggende Journalisten oder „journalistisch“ agierende Blogger?

    Die Sache mit den priviligierten Blogs könnte gut sein, weil man sich so schnell nicht an die Spitze arbeiten wird – es sei denn man schafft etwas ganz Neues, also ein neues „Format“, wenn man davon im Zusammenhang mit Blogs überhaupt sprechen kann?!

  10. 4. April 2008 um 18:37 — Antworten

    Die Zahlen hatte doch Robert selber beim Vortrag genannt. Ich habe sich erstmal als gegebn betrachtet.
    In meiner Diplomarbeit über Blogmarketing habe ich die Bloggervermarktungsnetzwerke auseinander genommen. Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass Adical nicht lange existieren wird, mangels Reichweite. Das haben sie ja auch selber beklagt. Dabei könnten sie ganz leicht an Reichweite gewinnen, wenn sie sich öffnen würden. Das will man aber nicht. Der Elitäre Kreis der 32 soll geschlossen bleiben. Man begründete dass mit den hohen Verwaltungsaufwand.
    Auf der anderen Seite kündigte Sacha Lobo eine Automatisierung des Systems an, somit könnten dann vielleicht doch mehr Blogs vermarktet werden. Wir werden sehen, wie es sich entwickeln wird.

  11. 4. April 2008 um 18:50 — Antworten

    Ja stimmt – hatte das nicht mehr im kopf was der robert alles gesagt hatte *die seinige art war mir wohl zu wider, dass meine Ohrmuschel nicht mehr muscheln wollte ^^*

    Und diese Teil-Automatisierung von Adical hatte der Stellvertreter mit dem Iro – Name ist mir entfallen – ja bereits genannt..stimmt..und das kann ich auch verstehen, dass persönliches Kümmern um 32 Blogs nicht ohne ist.

    Naja dann sollen sie nen paar Freelancer, die die Verwaltung übernehmen, einstellen 😛

  12. 4. April 2008 um 23:47 — Antworten

    Mal nicht übertreiben: Basic Thinking hat rund 250.000 Pageviews im Monat – etwas wenniger als 8.500 am Tag.

  13. 4. April 2008 um 23:48 — Antworten

    Äääh… wenniger = weniger natürlich.

  14. 5. April 2008 um 09:53 — Antworten

    Also ich hab 200000 User am Tag verstanden. Andererseits klingen Deine Zahlen viel sympathischer. 😉

  15. 6. April 2008 um 01:25 — Antworten

    Ich stelle fest, du bist noch nicht als Alphatester bei Blogoscoop registriert – soll ich dir eine Einladung schicken? Weiterhin stelle ich fest, dass ich mich verzählt habe. 10.000 Pageviews wird der Robert ungefähr haben.

  16. 6. April 2008 um 02:53 — Antworten

    Klar, schick mir mal den Account zu.

    10000 Pageviews am Tag?

  17. 6. April 2008 um 15:35 — Antworten

    Aha aha. Sie mal an. Der Remo Uherek kommt mir doch vom Forum bekannt vor.
    🙂

  18. daniel
    11. April 2008 um 20:26 — Antworten

    Ach,
    kann man damit geldverdienen?
    Nicht schlecht

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