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Ladezeitenoptimierung einer Webseite in WordPress

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Ladezeiten optimieren
Foto: Ladezeiten optimieren | Von Flicker User FotoDB.de

 

Jeder kennt das Drama: Schnell möchte man eine Information erhalten, hat bei einer Suchmaschine die entsprechende Seite gefunden und diese braucht ewig, bis sie geladen ist. Die Geduld ist dann schnell am Ende, es kommt zu Ladeabbrüchen und im schlimmsten Fall sogar zu Kaufabbrüchen, wenn es sich um einen Onlineshop handelt.

Um das zu verhindern, gibt es einige Techniken, die zur Optimierung der Ladezeit führen. Sie sind effizient und einfach einsetzbar. Google bietet beispielsweise das „mod_pagespeed“ an. Die Konfiguration kann angepasst werden und das Laden der Webseiten wird beschleunigt. Es ist ein sogenanntes Apache Modul und steht jedem zur Verfügung. Mit einem Root-Server ist das Installieren ein Kinderspiel. Wer sich die Optimierung selbst nicht zutraut, sollte sich an einen Experten wenden. Durch das Fachwissen ist zum einen die Bearbeitung und Optimierung wesentlich schneller erledigt und zum anderen ist diese auch nachhaltiger.

Bilder komprimieren

Grundlegend geht es bei der Geschwindigkeit beim Laden um das HTTP-Request. Dieses ist eine Anfrage zum Webserver. Erfolgt eine Einbindung mit JavaScript oder CSS, wird immer ein HTTP-Request ausgelöst. Gleichen gilt auch beim Einbinden von Bildern. Je mehr HTTP-Request auf der Website vorhanden sind, je länger dauert auch das Laden dieser. Es sollte unbedingt eine Reduzierung erfolgen. Eine Möglichkeit wäre, das Zusammenlegen von Java-Script- beziehungsweise CSS-Dateien. Gerade, wenn mehrere solcher Dateien vorhanden sind, sollten sie gebündelt werden, um die Ladezeit zu verringern. Nächster Schritt ist das Bündeln von Grafiken. Auf einer Website, die sehr bildlastig ist, sollten viele kleine Bilder in eine große komprimiert werden. Das reduziert die HTTP-Request und verringert gleich automatisch die Ladezeit. Es ist jedoch darauf zu achten, dass nur die gleichen Formate, also PNG oder JPG beispielsweise, gebündelt werden, da beide unterschiedliche Dateigrößen aufweisen. Dies ist mit der wichtigste Tipp, der bei der Optimierung der Ladezeit beachtet werden sollte.

Website analysieren, um Fehlerquellen zu entdecken

Bei der Analyse und Optimierung einer Website spielen viele weitere Kriterien eine große Rolle. Es beginnt mit der Ladereihenfolge, geht über das Browser-Caching für die statischen Elemente und endet beim verwendeten Content Celivery Netzwerk. Auch die optimale Cookie-Verwendung ist ausschlaggebend für die Ladezeit sowie die Version der Dateien. Je älter diese sind, je länger dauert das Laden – logisch. Wer seine Website mit WordPress gestaltet hat die Möglichkeit die Ladezeit zu optimieren, indem er sich für das WP Change Plugin entscheidet. Es erzeugt automatisch HTML-Dateien und macht so die Verarbeitung der Daten schneller. Der tägliche Kampf mit den Besuchern auf der Website wird so zu einer Nebensache. Natürlich spielt bei den Ladezeiten auch der Server eine wichtige Rolle und die abgespeicherten Dateien. Daten, die nicht zwingend geladen werden müssen, sollten daher auf einer Subdomäne abgelegt werden. Das verringert das Datenvolumen und auch dadurch wird die Ladezeit optimiert.

Aufbau der Website beachten

Nun noch ein paar Tipps von solutionsforweb.de, die Suchmaschinenoptimierung in Regensburg, wie die Ladezeiten optimiert werden können.

Videos sind zwar sehr beliebt, jedoch verlangsamen sie das Laden einer Webseite. Sollte es notwendig sein, dass Videos eingepflegt werden, sollten diese mit einem Video-Assistenten auf einer separaten Seite angezeigt werden.

Das Gleiche gilt für Audio-Dateien. Einen automatischen Start beim Öffnen der Website sollte man vermeiden. Mit einem entsprechenden Tool können die Besucher selbst entscheiden, ob sie die Datei hören wollen oder nicht. Das dient grundlegend der Ladezeitenoptimierung und kann wunderbar in WordPress bearbeitet werden.

Bei den verwendeten Scripts gibt es ebenfalls eine Menge zu beachten. Statt internen sollten externe Verwendung finden. Für Funktionen und Variablen sind kurze Namen zu wählen und Ersatzschriften sind der Feind der Ladezeiten. Zwar sieht es schöner aus, wenn die Schlagzeile richtig ins Auge sticht, jedoch gehen hierfür eine Menge Ressourcen verloren, die für wichtigere Dinge genutzt werden könnten.

Werden allein diese kleinen Anhaltspunkte beachtet und entsprechend optimiert, ist bereits ein sichtbarer Erfolg beim Laden der Webseiten zu verzeichnen.


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2 Kommentare

  1. Maik
    1. Dezember 2014 um 10:45 — Antworten

    Als ich meine neue Seite erstellt habe, lag der Fokus zuerst auf der Optimierung. Vorher habe ich meist die Seite erstellt und danach mit der Optimierung angefangen. Ein Fehler, da manche Dinge später einfach nur noch schwer zu verändern sind, ohne dabei die Seite „kaputt“ zu machen.

    Am schwierigsten fand ich übrigens die Optimierung der Bilder. Ständig machte mich Google darauf aufmerksam, dass die Bilder noch weiter reduziert werden könnten. Bilder, die in einem Beitrag veröffentlicht wurden und keine Bilder, die ich für das Design verwendet habe.

    Habe mehrere Tools ausprobiert, aber irgendwann war die Fahnenstange erreicht. Schließlich will ich keine pixeligen Bilder einbinden. Von daher musste ich zumindest bei einigen Bildern Abstriche bezüglich der Empfehlung von Google hinnehmen.

    Dennoch…es hat lange gedauert, aber soweit ich es und Google Pagespeed beurteilt, ist die Seite gut geworden.

  2. 23. Dezember 2014 um 07:40 — Antworten

    Hi Sammy,
    ich reichere deinen Artikel mal um ein wichtiges Tool an: http://gtmetrix.com/
    Dort kann man sich wunderbar die Fehler und genaue Optimierungsmaßnahmen anzeigen lassen.

    Bei deinem Artikel hier gibt es auch noch Potential. Aktuell kommst du auf die Werte:
    88% beim Page Speed Grade und nur 68% bei YSlow Grade. Dazu noch eine Page load time von 6,98 s bei 1,93 MB(!) und 129 requests…. Wobei die Anzahl der requests je nach Ausführung zwischen 117 und 129 schwankt. Bei Aufruf des Blogs sehen die Werte im YSlow etwas besser aus.

    Also leicht dringender Optimierungsbedarf in deinem Blog. Wenn du Fragen hast, dann meld dich 😉

    Vorweihnachtliche Grüße aus Leipzig
    Micha

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