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Google geht gegen SEO-Tool Anbieter vor

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Google Baseballspieler
Foto: Google holt zum Schlag gegen SEO-Toolanbieter aus.

Es war nur eine Frage der Zeit bis Google mit dem Baseballschläger auf die SEO-Tool-Anbieter einschlägt. Seit Jahren haben Anbieter wie z. B. Raven, SEOmoz und Ahrefs die Daten von Google automatisiert abgefragt und für ihre Kunden zur SEO-Analyse aufbereitet. Die Anbieter solcher Dienste verstoßen gegen die Google Nutzungsbedingungen und verursachen dem Konzern nur unnötig Kosten. Google hat diese Dienste von seiner API ausgeschlossen und droht den Anbietern mit Klagen, wenn sie weiter gegen die Nutuzngsbedingungen stoßen.

Der Artikel von Vincent Schmalbach hat heute eingeschlagen wie eine Bombe in der Onlinemarketing Welt. Sachlich begründet legt Vincent Schmalbach seine Spekulationen über einen Schlag Googles, auch gegen deutsche SEO-Tool Anbieter, wie Sistrix, Searchmetrics oder XOVI nahe. Diese fragen nämlich auch automatisiert die Daten von Google ab, entweder über eine Google eigene API oder sie scrapen schlicht die Serps von Google. Ganz gleich wie man es sieht, auch wenn manche SEOs jetzt meinen, dass die Anbieter solcher Tools nicht von der Google API abhängig sind, das Scrapen der Serps bleibt weiterhin ein Regelverstoß und wird sicherlich auch bald in Deutschland geahndet werden.

Welche Alternativen haben die Anbieter?

Im Prinzip könnten die Anbieter dicht machen, oder sich eine Armee an billigen Indern und Chinesen leisten, um die Daten nicht automatisiert von Google abzufragen. Im begrenzten Umfang könnten sie versuchen sich zu einer Allianz zusammenzuschließen, das Netz selber zu Crawlen und so ihren eigenen Index zu erstellen, der nahe an den Google Kriterien erstellt wird. Nur ob das wirklich geschähen wird und von Nutzen sein wird, bleibt fraglich.

Eine weitere Möglichkeit, die viel wahrscheinlicher ist, ein Toolbar unter die Leute zu bringen und so die Daten abzugreifen, dabei fällt mir ein, dass ich selber die Sistrix Toolbar schon nutze.

Das könnten die Folgen sein

Die fetten Jahre sind vorbei und es wird wohl doch eher Zeit sich ein anderes Geschäftsmodell auszudenken. Den kleinen SEOs wird diese Entwicklung sicherlich begünstigen. Denn zu sehr wird beim Link- bzw. Artikeltausch und Kauf zu sehr auf die Sichtbarkeitswerte geschielt. Viele pseudo SEO-Agenturen haben sich zu sehr auf diese Tools verlassen und können gleich einpacken.

Noch mehr Hirnschmalz wird von den SEOs verlangt werden. Vielleicht wird es doch Zeit eine andere Suchmaschine zu hypen? Kritische Stimmen, seitens der Onlinemarketingwelt gegen Google, bekommen so noch mehr Futter. Die deutschen SEO-Tool Anbieter haben bisher auf diese Nachricht noch noch nicht reagiert. Bei Searchmetrics verlost man Zugänge und bei Sistrix gibt es aktuell eine Fallstudie, Xovi hat aktuell ein Recap von der SEOkom im Blog als neusten Beitrag.

 


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3 Kommentare

  1. 12. Dezember 2012 um 16:43 — Antworten

    Das war auch mein erster Gedanke > „Ein weitere Möglichkeit, die viel wahrscheinlicher ist, ein Toolbar unter die Leute zu bringen und so die Daten abzugreifen…“

    • miniship
      13. Dezember 2012 um 14:30 — Antworten

      „Content is king.“ heißt es ja immer. Sicherlich ist es wichtig, gute Inhalte zu schaffen, die für den Nutzer einen Mehrwert bieten. Nur müssen diese Inhalte auch im Netz bekannt gemacht werden. Von alleine passiert hier nichts. Es hat schon seinen Grund, warum es diverse SEO Tools gibt. Wenn die Tools richtig genutzt werden, ist es den Suchmaschinen dienlich. Denn sie können den Inhalt der website besser erfassen und zuordnen, Stichworte: themenrelevante keywords, W3C, canonical Tag usw. Darauf weisen einen die Tools hin und ermöglichen so eine suchmaschinenkonforme Programmierung und bessere Suchergebnisse.

      • 14. Dezember 2012 um 08:40 — Antworten

        Sorry, aber ich dulde keine Schlüsselwörter im Namen. Du heißt doch nicht wirklich miniship. Stellst Du dich auch so den Gästen auf einer Party vor? Ich habe daher den Link entfernt.

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