Am 23. Oktober 1998 wurde die Internetzeit von Swatch eingeführt. Bis vor kurzem wußte ich nicht einmal, dass es eine spezielle zeitrechnung für das Internet gibt.
Der Tag ist nicht in Stunden, Minuten oder Sekunden unterteilt, sondern in .beats. Ein beat ist eine Minute und 26,4 Sekunden, so dass der Tag 1000 beats hat. Die Internetzeit wird mit dem @-Symbol und den beatwert notiert. So könnte z.b. die Urzeit um 0:01 Uhr aussehen, @1.
Ein Vorteil von der Internetzeit ist, dass es keine Zeitzonen gibt. In Berlin sind @500 beats genauso @500 beats wie in‚ L.A.‚ Noch mehr infos gibt es auf der Swatch Website.
Diese Form der Zeitmessung konnte sich nie richtig durchsetzen. Was denkst Du über diese Zeitmessung?


Ola!
Da hat wohl jemand Einstein nicht verstanden. Ich bin ganz froh, dass Zeit vom Betrachter abhängt. Schlisslich gibt mir das die Möglichkeit inne zu halten oder läßt sie auch mal verfliegen
Ich sehe den praktischen Wert der @Zeit als begrenzt. Gerade durch ihre merkwürdigen Maßeinheiten. Sicher ist das System aus Zeitzonen, Stunden, Sekunden, Minuten schlechter im Kopf zu rechnen, als ein klassisches Dezimalsystem, aber wennn Rom und New York einen Termin vereinbaren wollen, dann können sie sich ja einfach auf Greenwith-Standard-Time verständigen.
Die @Zeit sieht mir sehr nach einem Versuch analog zum Esperanto aus. Wissenschaftlich betrachtet vielleicht ebenso gültig, wie tradierte Zeitangaben, aber auch reichlich weltfremd.
Man muss zugute halten, dass die @Zeit eine PR-Kampagne ist, die auch nach 10 Jahren noch dazu zwingt “Swatch” zu schreiben.
Mit hanfigen Grüßen
Steffen
Jepp, das sehe ich ähnlich wie Du UsalRedAnt. Warum sollten wir ein neues Zeitsystem einführen? Ich verstehe es auch nicht wirklich und da sbisschen Kopfrechen tut doch keinen weh. Wir sind doch nicht voll verblödet.